Bei Radfieber findest du eine Auswahl an stylischen Singlespeeds von Schindelhauer für den urbanen Alltag. Diese Räder kommen ohne Schaltung aus und überzeugen durch ihr puristisches Design und geringes Gewicht. Unsere Singlespeeds eignen sich perfekt für die flache Stadt und sind besonders wartungsarm. Komm bei Radfieber in Köln, Düsseldorf und Berlin und entdecke unsere Modelle. Mit einer Probefahrt kannst du selbst erleben, wie einfach und effizient das Fahren mit einem Singlespeed ist. Auch kannst du ordentlich sparen mit unseren reduzierten Singlespeeds!
Schindelhauer WILHELM SSP / mitternachtsblau
Schindelhauer VIKTOR / schwarz matt
Schindelhauer VIKTOR / alu pur
Schindelhauer SIEGFRIED ROAD / alu pur
Schindelhauer SIEGFRIED / mitternachtsblau
Schindelhauer HEKTOR Singlespeed / graphitschwarz
Schindelhauer HEKTOR Singlespeed / granatrot
Schindelhauer HEKTOR Singlespeed / drachenfrucht
Schindelhauer HEKTOR Singlespeed / chamäleon
Schindelhauer HEKTOR Fixed-Gear / graphitschwarz
Schindelhauer HEKTOR Fixed-Gear / granatrot
Schindelhauer HEKTOR Fixed-Gear / drachenfrucht
Schindelhauer HEKTOR Fixed-Gear / chamäleonDie Geschichte des Singlespeed beginnt mit den ersten Tretkurbelfahrrädern der 1860er-Jahre, denn alle frühen Velocipede und Hochräder besaßen weder eine Gangschaltung noch einen Freilauf – sie waren zwangsläufig Singlespeeds mit starrem Gang. Die ab 1885 aufkommenden Sicherheitsniederräder wie der Rover von John Kemp Starley übernahmen dieses Prinzip. Erst mit der Erfindung des Freilaufs (1869 patentiert, ab etwa 1900 verbreitet) und der Rücktrittbremse (1898) konnten Fahrer ihre Beine während der Fahrt stillhalten. Zweiradkuriere setzten bis zum Ersten Weltkrieg auf Fixies, bevor Gangschaltungen und Freilauf den Massenmarkt eroberten. In den folgenden Jahrzehnten überlebte der Singlespeed vor allem bei Bahnrädern, Kinderrädern und Hollandrädern.
Die Wiederbelebung des Singlespeeds begann in den 1980er-Jahren in den amerikanischen Großstädten. Fahrradkuriere in New York, San Francisco und Chicago entdeckten ausgediente Bahnrennräder für sich, die leicht, wartungsarm und günstig zu erwerben waren. Der Durchbruch gelang 1996 bei den Cycle Messenger World Championships in San Francisco, als New Yorker Kuriere ihre Fixies mitbrachten und die weltweite Kuriergemeinschaft begeisterten. In den 2000er-Jahren entwickelte sich daraus eine urbane Subkultur: Fixies wurden zum Symbol des Minimalismus und der Individualität, getragen von Hipstern, Skatern und Künstlern. Hersteller wie Cinelli, Bianchi und Schindelhauer brachten spezielle Singlespeed-Modelle auf den Markt, während Flip-Flop-Naben mit einem Freilauf- und einem Festritzel die Wahl zwischen beiden Varianten ermöglichen.
Heute ist der Singlespeed in Sport und Freizeit vielseitig etabliert. Im urbanen Raum dient er als wartungsarmes Alltagsrad für flache Städte. Im Bahnradsport ist das Fixie auf der Velodrompflicht. Das Red Hook Crit, seit 2008 in Brooklyn ausgetragen, hat sich zum weltweit bekanntesten Fixie-Straßenrennen entwickelt und zieht Profis und Amateure gleichermaßen an. Auch im Gelände hat der Singlespeed eine Nische gefunden: Beim Singlespeed-Mountainbiking (SSMTB) fordern sich Fahrer auf anspruchsvollen Trails ohne Gangschaltung heraus. Alleycat-Rennen, organisiert von Fahrradkurieren, verbinden sportlichen Wettkampf mit urbaner Navigation.
Der wesentliche Unterschied zwischen Singlespeed und Fixie liegt im Freilauf. Ein Singlespeed besitzt einen Freilauf, sodass die Pedale stillstehen können, während das Rad rollt – das erleichtert das Fahren im Alltag und ermöglicht entspanntes Cruisen. Ein Fixie (Fixed Gear) hat keinen Freilauf: Die Pedale drehen sich immer mit dem Hinterrad mit, was eine direkte Kontrolle über das Rad ermöglicht, aber auch Übung erfordert. Die Entwicklung des Fixie als Subkultur begann in den 1980er-Jahren durch Fahrradkuriere, die die Einfachheit und das direkte Fahrgefühl schätzten. Heute bieten Flip-Flop-Naben die Möglichkeit, zwischen beiden Antriebsarten zu wechseln, indem das Hinterrad einfach umgedreht wird.