Fahrradbeleuchtung bei Radfieber – Sigma ★, LightSKIN ★, Topeak ★ und Matrix ★. Frontleuchten, Rücklichter oder integrierte LED-Sattelstützen und Lenker mit Akku - Sichtbarkeit im Straßenverkehr bei Tag und Nacht ist garantiert. Fahrradbeleuchtung bei Radfieber bedeutet StVZO-zugelassene Sicherheit – ob als Nabendynamo-System oder Akkuleuchte.
Die erste Fahrradbeleuchtung war die Öllaterne, erfunden im frühen 19. Jahrhundert. 1896 brachte die Firma Pintsch eine Gasglühlampe für Fahrräder auf den Markt. Mit der Erfindung der Glühbirne durch Thomas Edison kamen ab 1898 erste elektrische Fahrradlampen auf, die jedoch zunächst auf Trockenbatterien angewiesen waren. 1930 führte der deutsche Hersteller Union den ersten Nabendynamo ein, der das Vorder- und Rücklicht mit Strom versorgte. Seither entwickelte sich die Fahrradbeleuchtung stetig weiter, um die Sicherheit im Straßenverkehr zu verbessern.
Heute wird die Stromversorgung hauptsächlich über drei Wege realisiert: Nabendynamo, Batterie oder Akku. Nabendynamos erzeugen Strom während der Fahrt und sind wartungsarm. Akkuleuchten wie die von Sigma und LightSKIN bieten flexible Nutzung ohne Kabel. Auch Seitendynamos und Rollendynamos sind noch vereinzelt im Einsatz. Als Leuchtmittel hat sich die LED weitgehend durchgesetzt – sie ist effizient, langlebig und hell. Die Lichtstärke wird in Lux gemessen: Einsteigermodelle bieten 10–30 Lux, während leistungsstarke Frontleuchten 80 Lux oder mehr erreichen.
Vorderlichter sorgen dafür, die Fahrbahn auszuleuchten und von anderen gesehen zu werden. Hochwertige Frontleuchten wie die Sigma AURA 80 bieten 80 Lux Lichtstärke. Moderne Fahrradscheinwerfer verfügen über Funktionen wie Fernlicht, das bei Gegenverkehr automatisch abblendet, oder Kurvenlicht, das die Beleuchtung in Schräglage anpasst. Tagfahrlicht-Modi erhöhen die Sichtbarkeit auch am Tag. StVZO-Zulassung ist in Deutschland Pflicht und sorgt für eine blendfreie, asymmetrische Lichtverteilung.
Rücklichter gewährleisten, dass man von hinten rechtzeitig gesehen wird. Modelle wie das Sigma Nugget II oder Blaze sind kompakt und leistungsstark. Viele Rücklichter verfügen über Standlicht, das auch nach dem Anhalten für einige Minuten nachleuchtet – ein entscheidender Sicherheitsvorteil im Stadtverkehr. Gepäckträger-Rücklichter wie das Topeak Rack RedLite lassen sich fest montieren. Bremslichtfunktionen, die bei Verzögerung heller aufleuchten, sind bei einigen modernen Modellen ebenfalls verfügbar.