Emilia verbindet Komfort, Funktionalität und eine klare, reduzierte Designsprache. Als vollausgestattetes E‑Bike bietet sie alle Vorteile eines modernen Allrounders und setzt dabei auf das innovative 9‑Gang‑Pinion‑Getriebe. Die speziell angepasste Schindelhauer‑Rahmengeometrie mit längerem Steuerrohr und kürzerem Vorbau sorgt für eine angenehm aufrechte und entspannte Sitzposition.
Dank der großvolumigen Reifen werden Kopfsteinpflaster und unebene Parkwege plötzlich zur bevorzugten Route. Der Gates Carbon Drive Zahnriemen ermöglicht eine drei- bis viermal höhere Laufleistung im Vergleich zur klassischen Kette – bei gleicher Effizienz, deutlich weniger Wartung und nahezu geräuschlosem Betrieb. Öl und Fett gehören damit der Vergangenheit an, ebenso wie verschmutzte Hosenbeine.
Der Rahmen aus dreifach konifiziertem Aluminium AL6061-T6 wird als Aero-Shape-Rohrsatz gefertigt und mit geschmiedetem Tretlagergehäuse, geschmiedeten Ausfallenden samt Schlittenspannsystem und Schindelhauer Belt Port ausgestattet. Integrierter Motorstecker, integrierte Sattelklemme, geglättete Schweißnähte und innen verlegte Zugführung halten die Oberfläche makellos und die Linienführung der Marke reduziert. Im Lavendelblau wirkt das Rad leicht und eigenständig, einfarbig bis in die letzten Flächen hinein. Längeres Steuerrohr und kürzerer Satori Stealth Vorbau aus Aluminium sorgen mit dem Acros ICR 1,5-Zoll-Steuersatz für eine bequeme, aufrechte Sitzposition. Die hydroforming-Aluminiumgabel mit konischem Steuerrohr, interner Kabelverlegung, Post-Mount-Aufnahme und 15-mm-Steckachse fügt sich an, und das tiefe Einstiegsdreieck erleichtert das Auf- und Absitzen im dichten Verkehr. Der Rahmen liegt in S (45 cm) vor.
Die Pinion C-Line Getriebeeinheit mit neun Gängen, entwickelt von ehemaligen Porsche-Ingenieuren, arbeitet sequenziell im Tretlager und schaltet präzise im Stand wie während der Fahrt. Die Spreizung von 568 Prozent deckt flache Stadtfahrten und steile Anstiege gleichermaßen ab und übersetzt jede Steigung in eine bequeme Trittfrequenz. Weil das Getriebe unmittelbar am Kraftweg sitzt, bleibt das Hinterrad ruhig und die Lager geschont. Ein Gates Carbon Drive CDX Zahnriemen mit 39 Zähnen vorn, 34/28 Zähnen hinten und 118 beziehungsweise 115 Zähnen übernimmt die Zugkraft – drei- bis viermal so lange Laufleistung wie eine Kette bei gleicher Effizienz, weniger Wartung und ohne Öl oder Fett. Pinion-Innenlager, Pinion-Kurbelset und VP-Pedale aus Kunststoff mit GripTape und Industrielagern ergänzen den Antrieb.
Mit 250 Watt, 55 Nm Drehmoment und Unterstützung bis 25 km/h liefert der Mahle X20 Hub Drive das stärkste Drehmoment der Baureihe. Der X20-Intube-Akku mit rund 250 Wh sitzt unsichtbar im Unterrohr, gesteuert wird über die Mahle X20 Head Unit im Oberrohr mit Bluetooth und ANT+ oder per App. Der Motor ist über eine 12-mm-Through-Axle in der Hinterradnabe integriert, das Vorderrad nutzt eine StraightPull-Nabe mit Disc-Aufnahme. 55 Nm sorgen für entschlossenes Anfahren und Reserve an jedem Anstieg.
Auf 27,5-Zoll-Kinlin-TL23R-Felgen mit Sapim Race Speichen und drei- beziehungsweise zweifach gekreuzter Einspeichung laufen 50 mm breite Continental Contact Urban Reifen mit Reflexstreifen. Die großvolumigen Reifen fangen Kopfsteinpflaster und Parkwege ab und geben Sicherheit auf nassen Straßen. Hydraulische Scheibenbremsen von Shimano MT200 mit 160-mm-Scheiben liefern verlässliche Verzögerung. Schindelhauer CITY-Lenker, Schindelhauer Griffe und Sattelstütze sowie der Selle Royal Essenza moderate Sattel bilden eine komfortorientierte Ausstattung, die mit der pastelligen Farbgebung eine stimmige Einheit ergibt.
Die Beleuchtung besteht aus dem LightSKIN Ultra-Mini-Light U2E vorne und dem ILU jr. hinten, beide StVZO-zugelassen und direkt aus dem Akku gespeist. Mit 150 Lumen ist das Frontlicht weltweit das kleinste zugelassene StVZO-Fahrradlicht und im Curana Apollo Schutzblech aus Aluminiumprofil flach integriert, das Rücklicht sitzt ebenso dezent in der Schutzblechschürze. Der rahmenfeste Frontgepäckträger aus Aluminium mit VarioStrap-Spanngurtsystem nimmt Gepäckstücke jeder Form sicher auf und lässt das Fahrverhalten auch bei größerer Last unverändert – die Grundlage für Wochenendausflüge, Mehrtagestouren und spontane Bikepacking-Touren. Ergänzend sind eine mögliche Ständermontage, Halterungen für Flasche und Schloss sowie die Option für ein Rahmenschloss vorhanden. Das zulässige Gesamtgewicht von 130 kg lässt reichlich Raum für Einkauf und Gepäck.
„Emilia“ ist der weibliche Modellname und steht für den Trapezrahmen mit tiefem Einstieg, während „Emil“ das männliche Gegenstück mit Diamantrahmen bildet. „IX“ ist die römische Neun für die neun Gänge der Pinion C-Line Getriebeeinheit mit 568 Prozent Spreizung; die Sechsgangversion trägt die Bezeichnung VI. „X20“ benennt die Generation des E-Antriebs von Mahle mit 250 Watt, 55 Newtonmetern und der Head Unit im Oberrohr – die leichtere X35-Generation arbeitet mit 40 Newtonmetern. „S (45cm)“ steht für die Rahmengröße, „lavendelblau“ für die Farbe. Zusammen ergibt das eine vollausgestattete Kombination aus tiefem Einstieg, höchstem Drehmoment, neun Gängen und großer Spreizung.
Die EMILIA IX X20 verbindet das stärkste Drehmoment der Baureihe mit tiefem Einstieg und neun Gängen. Gegenüber der VI-Schaltung mit 295 Prozent stehen 568 Prozent zur Verfügung – damit bleibt selbst der steilste Anstieg gleichmäßig und geräuscharm getrieben. Gegenüber der X35-Generation fallen die Unterschiede deutlich aus: 55 statt 40 Newtonmeter, 50 mm Continental Contact Urban Reifen auf Kinlin TL23R-Felgen statt 47 mm WTB Horizon auf Alexrims DP23, ein Selle Royal Essenza moderate statt des Schindelhauer-Sattels, die Mahle X20 Head Unit im Oberrohr statt des iWoc ONE sowie ein geschmiedetes Tretlagergehäuse statt der geschmiedeten Pinion-Brücke. Gegenüber den Sechsgangversionen Emil VI und Emilia VI ist das Rad um rund 300 Gramm schwerer, dafür mit drei zusätzlichen Gängen für lange Touren und wechselnde Steigungen ausgestattet. Gegenüber dem männlichen Emil IX X20 mit Diamantrahmen bietet die Emilia-Kombination den niedrigeren Einstieg bei identischer Technik. Farblich ist die X20-Generation breiter aufgestellt: Mitternachtsgrün, Mineralgrau und Lavendelblau stehen zur Auswahl, während die X35-Versionen in Salbeigrün und Mineralgrau erscheinen.
Die EMILIA IX X20 richtet sich an alle, die einen tiefen Einstieg, volle Ausstattung und das stärkste Drehmoment der Baureihe suchen und dabei von neun Gängen mit großer Spreizung profitieren möchten. Für Pendelstrecken, lange Arbeitswege und Mehrtagestouren mit Gepäck liefert die Kombination aus 55 Nm, 250 Wh und Rahmenträger genau die Reserve, die unterwegs zählt: entschlossenes Anfahren, gleichmäßiges Klettern und eine aufrechte Sitzposition, die auch nach vielen Stunden trägt. Der tiefe Einstieg erleichtert das Auf- und Absitzen in engen Situationen, an Ampeln, in Kellern und auf dem Perron. Die 50-Millimeter-Reifen fangen Kopfsteinpflaster ab, die StVZO-Beleuchtung hält die Wege auch abends und nachts sicher, und die neun Gänge erlauben eine sportliche Fahrweise, sobald die Strecke es hergibt. Der stille Lauf von Getriebe und Riemenantrieb macht jede Fahrt zu einer ruhigen Angelegenheit – vom Feierabend bis zum mehrtägigen Ausflug.
Emil mit Diamantrahmen ist das männliche Gegenstück; darüber hinaus umfasst das Schindelhauer-Programm mit Gustav und Greta klassische Cityflitzer mit Nexus-Nabenschaltung, mit Arthur und Antonia minimalistische E-Bikes mit Mahle-Antrieb, mit Ludwig und Lotte hochwertige Allrounder mit Alfine-Schaltung, mit Wilhelm das Gravelbike für Gelände und Tour, mit Siegfried und Hektor zwei puristische Singlespeed-Modelle, mit Cato das Bahnrad und mit Neo das kompakte 20-Zoll-Faltrad. Die EMILIA IX X20 ist damit die umfassendste Elektroreihe-Variante mit tiefem Einstieg: vollausgestattet, komfortabel und mit voller Antriebsreserve.