Emilia ist ein vollausgestattetes E-Bike mit allen Vorzügen eines Allrounders. Der MAHLE X20 Motor sorgt mit 55 Nm Drehmoment für besondere Fahrdynamik und der Carbon Zahnriemen braucht keine Schmierung. Kein Fett oder Öl bedeutet kein Schmutz an der Kleidung. Top Design: der Akku unsichtbar im Unterrohr, nur ein Button am Oberrohr zur Steuerung.
Komfortabel, funktional und der reduzierten Designsprache mächtig. Ein weiteres Highlight ist der rahmenfeste Frontgepäckträger mit cleverem Spanngurtsystem. Auch größere Lasten können sicher und ohne Einfluss auf das Fahrverhalten transportiert werden. Für beste Sicht bei Nacht sorgt die am Aluminiumprofilschutzblech integrierte LightSKIN Ultra-Mini-Light U2E, das weltweit kleinste StVZO Fahrrad-Frontlicht.
Der Rahmen aus dreifach konifiziertem Aluminium AL6061-T6 entsteht als Aero-Shape-Rohrsatz mit geschmiedetem Tretlagergehäuse, geschmiedeten Ausfallenden samt Schlittenspannsystem und Schindelhauer Belt Port. Der integrierte Motorstecker, die integrierte Sattelklemme, geglättete Schweißnähte und die innere Zugverlegung halten Oberfläche und Linienführung makellos und reduziert. Längeres Steuerrohr und kürzerer Satori Stealth Vorbau aus Aluminium sorgen mit dem Acros ICR 1,5-Zoll-Steuersatz für eine bequeme, aufrechte Sitzposition, in der auch lange Kilometer entspannt zu fahren sind. Die hydroforming-Aluminiumgabel mit konischem Steuerrohr, interner Kabelverlegung, Post-Mount-Aufnahme und 15-mm-Steckachse fügt sich nahtlos in diese Gestaltung ein. Das tiefe Einstiegsdreieck des Trapezes erleichtert zudem das Auf- und Absitzen im dichten Verkehr.
Die Pinion C-Line Getriebeeinheit mit sechs Gängen – entwickelt von ehemaligen Porsche-Ingenieuren – arbeitet sequenziell im Tretlager und schaltet präzise im Stand wie während der Fahrt. Die Spreizung von 295 Prozent genügt für Stadtverkehr, Pendelstrecken und die üblichen Anstiege im Stadtgebiet. Da das Getriebe unmittelbar am Kraftweg sitzt, bleibt das Hinterrad ruhig und die Lager geschont. Ein Gates Carbon Drive CDX Zahnriemen mit 39 Zähnen vorn, 34/28 Zähnen hinten und 118 beziehungsweise 115 Zähnen übernimmt die Zugkraft – drei- bis viermal so lange Laufleistung wie eine Kette bei gleicher Effizienz, weniger Wartung und sauberem Laufergebnis. Pinion-Innenlager, Pinion-Kurbelset und VP-Pedale aus Kunststoff mit GripTape und Industrielagern ergänzen den Antrieb.
Das stärkste Drehmoment der Baureihe liefert der Mahle X20 Hub Drive: 250 Watt, 55 Nm und Unterstützung bis 25 km/h. Der X20-Intube-Akku mit rund 250 Wh sitzt unsichtbar im Unterrohr, gesteuert wird über die Mahle X20 Head Unit im Oberrohr mit Bluetooth und ANT+ oder per App. Der Motor ist über eine 12-mm-Through-Axle in der Hinterradnabe integriert, das Laufrad nutzt eine StraightPull-Vorderradnabe Disc. 55 Nm sorgen für ruhiges, entschlossenes Anfahren und Reserve an jedem Anstieg.
Auf 27,5-Zoll-Kinlin-TL23R-Felgen mit Sapim Race Speichen und drei- beziehungsweise zweifach gekreuzter Einspeichung laufen 50 mm breite Continental Contact Urban Reifen mit Reflexstreifen. Die großvolumigen Reifen fangen Kopfsteinpflaster und Parkwege ab und geben Sicherheit auf nassen Straßen. Hydraulische Scheibenbremsen von Shimano MT200 mit 160-mm-Scheiben liefern verlässliche Verzögerung. Schindelhauer CITY-Lenker, Schindelhauer Griffe und Sattelstütze sowie der Selle Royal Essenza moderate Sattel ergeben eine komfortorientierte Ausstattung im reduzierten Design.
Die Beleuchtung besteht aus dem LightSKIN Ultra-Mini-Light U2E vorne und dem ILU jr. hinten, beide StVZO-zugelassen und direkt aus dem Akku gespeist. Mit 150 Lumen ist das Frontlicht weltweit das kleinste zugelassene StVZO-Fahrradlicht und im Curana Apollo Schutzblech aus Aluminiumprofil flach integriert, das Rücklicht sitzt ebenso dezent in der Schutzblechschürze. Der rahmenfeste Frontgepäckträger aus Aluminium mit VarioStrap-Spanngurtsystem nimmt Gepäckstücke jeder Form sicher auf und lässt das Fahrverhalten auch bei größerer Last unverändert – die Grundlage für Wochenendausflüge, Mehrtagestouren und spontane Bikepacking-Touren. Ergänzend sind eine mögliche Ständermontage, Halterungen für Flasche und Schloss sowie die Option für ein Rahmenschloss vorhanden. Das Gesamtgewicht von 130 kg lässt reichlich Raum für Einkauf und Gepäck.
„Emilia“ ist der weibliche Modellname und kennzeichnet den Trapezrahmen mit tiefem Einstieg – das Gegenstück zu „Emil“ mit Diamantrahmen. „VI“ steht als römische Sechs für die sechs Gänge der Pinion C-Line Getriebeeinheit mit 295 Prozent Spreizung; die Neungangausführung heißt IX. „X20“ benennt die Antriebsgeneration von Mahle mit 250 Watt, 55 Newtonmetern und der Head Unit im Oberrohr – die Nachfolgegeneration X35 arbeitet mit 40 Newtonmetern. „S (45cm)“ ist die Rahmengröße, auch als M (50cm) erhältlich, „lavendelblau“ die Farbe. In der Summe ergibt das eine vollausgestattete Kombination aus tiefem Einstieg, höchstem Drehmoment und sechs Gängen.
Die EMILIA VI X20 richtet die stärkste Antriebsleistung der Baureihe auf einen Trapezrahmen mit tiefem Einstieg und auf sechs Gänge. Gegenüber der IX-Schaltung mit 568 Prozent Spreizung bleibt die Sechsgangversion bei 295 Prozent – für Stadt und Pendelstrecke die passende Auslegung. Gegenüber der X35-Generation fallen die Unterschiede deutlich aus: 55 statt 40 Newtonmeter, 50 mm Continental Contact Urban Reifen auf Kinlin TL23R-Felgen statt 47 mm WTB Horizon auf Alexrims DP23, ein Selle Royal Essenza moderate statt des Schindelhauer-Sattels, die Mahle X20 Head Unit im Oberrohr statt des iWoc ONE sowie ein geschmiedetes Tretlagergehäuse statt der geschmiedeten Pinion-Brücke. Farblich ist die X20-Generation breiter aufgestellt: Mineralgrau, Mitternachtsgrün und Lavendelblau stehen zur Auswahl, während die X35-Versionen in Salbeigrün und Mineralgrau erscheinen.
Die EMILIA VI X20 richtet sich an alle, die einen tiefen Einstieg, volle Ausstattung und das stärkste Drehmoment der Baureihe suchen und dabei ein handliches Rad mit sechs Gängen fahren möchten. Die 55 Nm sorgen für ruhiges, entschlossenes Anfahren und bringen Reserve an Hügeln und längeren Anstiegen. Sechs Gänge decken Stadtverkehr und Pendelstrecken locker ab, die 250 Wh tragen den Stop-and-go-Verkehr und den Arbeitsweg bequem, und die aufrechte Sitzposition mit längerem Steuerrohr und kürzerem Vorbau hält auch lange Kilometer angenehm. Der tiefe Einstieg erleichtert das Auf- und Absitzen in engen Situationen und macht das Rad zur komfortablen Wahl für alle, die viele kurze Wege im Alltag verbinden.
Emil mit Diamantrahmen ist das männliche Gegenstück; darüber hinaus umfasst das Schindelhauer-Programm mit Gustav und Greta klassische Cityflitzer mit Nexus-Nabenschaltung, mit Arthur und Antonia minimalistische E-Bikes mit Mahle-Antrieb, mit Ludwig und Lotte hochwertige Allrounder mit Alfine-Schaltung, mit Wilhelm das Gravelbike für Gelände und Tour, mit Siegfried und Hektor zwei puristische Singlespeed-Modelle, mit Cato das Bahnrad und mit Neo das kompakte 20-Zoll-Faltrad. Die EMILIA VI X20 ist damit die umfassendste Elektroreihe-Variante mit tiefem Einstieg: vollausgestattet, komfortabel und mit voller Antriebsreserve.