Ein klassisches Schindelhauer-Fahrrad mit bewährtem Carbon-Riemenantrieb und dezentem Mahle X35 Elektromotor. Dieses E-Bike richtet sich an alle, die sich im Stadtverkehr Motorunterstützung wünschen um entspannt ans Ziel zu kommen, ohne auf die Ästhetik eines traditionellen Fahrrads zu verzichten. Inklusive in Lenker und Sattelstütze integrierter Beleuchtung und hydraulischen Scheibenbremsen.
Schindelhauer sind eine kleine Berliner Manufaktur und sehr gefragt. Räder die online verfügbar sind, sind meistens nur 1x im Lager. Darum würden wir euch raten, schnell zu zuschlagen. Falls ein bestimmtes Rad nicht auf Lager ist, fragt einfach bei uns nach wann es wieder verfügbar ist.
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Youtube Videos anzeigenDieses Rad setzt auf einen dreifach konifizierten Aero-Shape-Rohrsatz aus AL6061-T6, jenem gehärteten Aluminium-Temperzustand, der nach Lösungsglühen, Abschrecken und künstlicher Alterung besonders widerstandsfähig wird. Geschmiedetes Tretlagergehäuse und geschmiedetes Ausfallende nehmen die höchsten Lasten auf, das Schlittenspannsystem justiert die Spannung des Riemens, und der Belt-Port öffnet den Rahmen für jeden Wechsel des Antriebsriemens. Integrierte Sattelklemme und geglättete Schweißnächte halten die Oberfläche ruhig. Die hydrogeformte Aluminium-Gabel ist tapered ausgeführt, führt Kabel im Inneren und nimmt Scheibenbremsen über Post Mount auf; dazu kommt ein integrierter Tange Seiki Steuersatz mit konischer Aufnahme von 1 1/8 auf 1,5 Zoll. Weil dieentire Zugführung in Rahmen und Gabel verschwindet, wirkt das Rad abgerundet und aufgeräumt – ein klassischer Anblick, obwohl ein E-Antrieb arbeitet.
Der Antrieb läuft über einen Gates Carbon Drive CDX mit 60 Zähnen vorn und 22 Zähnen hinten auf einem Zahnriemen von 118 Zähnen. Ein einziger Gang prägt den Charakter: Die Übersetzung ist auf rollwiderstandsarmes Fahren auf Asphalt abgestimmt, das Rad bleibt leicht und reagiert unmittelbar auf jeden Pedaltritt. Shimano Alfine Hollowtech II Kurbel und Press-Fit-Innenlager bilden die Lagerung, die CNC-gefrästen Urban Pedale aus Aluminium ergänzen das Bild. Der Kohlefaser-Riemen arbeitet dabei geräuscharm, rostfrei und ohne Schmiermittel – Antrieb und Ausstattung folgen damit derselben Idee wie der Rahmen: gewichtssparend, robust und alltagstauglich.
Für den elektrischen Schub sorgt der Mahle ebikemotion Hub Drive M1 in der Hinterradnabe, der direkt auf das Laufrad wirkt und 250 W mit rund 40 Nm bis25 km/h liefert. Der Intube-Akku mit etwa 250 Wh verschwindet im Unterrohr und bietet je nach Unterstützungsstufe rund 50 bis 80 km Reichweite bei rund drei Stunden Ladezeit; für den Service lässt er sich entnehmen. Steuerung erfolgt über das iWoc ONE mit Knopfdruck am Oberrohr und LED-Farbskala für den Akkustand, ergänzt um die App für iOS und Android mit Anzeige von Geschwindigkeit, Wetterdaten und GPS-Navigation. An den Befestigungspunkten des Sitzrohrs lässt sich zusätzlich ein Mahle Rangeextender-Akku anbringen, was die Reichweite für längere Etappen erweitert.
Den einzigen sichtbaren elektrischen Auftritt bildet das Licht: Der LightSKIN-Lenker integriert den Scheinwerfer, die LightSKIN-Sattelstütze das Rücklicht – beide direkt am Rad montiert und damit nie allein vergesslich. Die Hochflansch-Vordernabe mit Disc-Aufnahme, geöst Alexrims CXD26 Felgen und Sapim Race Speichen in 3-fach- und 2-fach-Einspeichung geben Laufradsteifheit und lange Lebensdauer, die hydraulischen Scheibenbremsen Formula CURA mit 160 mm sorgen bei jedem Wetter für planbare Verzögerung. Dazu kommen Continental GP Urban Classic Reifen in 35-622, ein Brooks Swift Sattel, Schindelhauer Ergo Ledergriffe und der Satori Stealth Vorbau aus Aluminium. Für Gepäck und Alltag sind Heckgepäckträgermontage, Schutzblechaufhängung und Ständermontage vorgesehen; Anbaumöglichkeiten für Flaschenhalter und Schlosshalter runden die Ausstattung ab. Mit 13,4 kg in Größe M und einem Systemgewicht von 130 kg bleibt dieses Singlespeed eines der leichtesten E-Bikes dieser Preisklasse.
Diese Urban-Baureihen tragen bewusst Vornamen, weil ein Eigenname die Haltung eines Rads transportiert. ARTHUR bezeichnet diese Linie, die im Hause als Avantgardist geführt wird: elektrisch unterstützt, optisch aber ein klassisches Fahrrad. Auffällig ist, was im Namen fehlt: Wo die Schwestermodelle eine römische Ziffer mitbringen und damit ihre Ganzahl des Getriebes beziffern, steht hier allein das Kürzel X35 für die eingesetzte Antriebsgeneration von Mahle – der Hub Drive M1 mit Intube-Akku. Diese Nennung ersetzt die Getriebeangabe, weil ein Singlespeed nur einen Gang kennt und keiner Ziffer bedarf. Die Farbe Graphitschwarz wird im Händlernamen gesondert geführt; die Nachfolgeversion trägt den Zusatz SSP, der auf das Single-Speed-Prinzip verweist, und ist mit derselben Technik auch in Granatrot erhältlich.
Drei Punkte unterscheiden diese Ausführung von den übrigen Arthur-Versionen. Erstens die Kurbelpartie: Statt Pinion-Getriebeeinheit treiben hier Shimano Press-Fit-Innenlager und eine Alfine Hollowtech II Kurbel die Einzelspeed-Kette des Antriebs, was den Aufbau schlank hält. Zweitens das Gewicht von 13,4 kg in Größe M – der leichteste Aufbau der Baureihe, weil ein Getriebe im Tretlager und ein zusätzlicher Riemen- oder Kettensatz entfallen. Drittens das Zahnradverhältnis von 60 zu 22 Zähnen, das bewusst auf Effizienz statt auf Bandbreite ausgelegt ist. Bei den VI- und IX-Varianten sorgen ein Getriebe mit sechs beziehungsweise neun Gängen für Anpassung an Steigungen und Gegenwind; in der X20-SSP-Nachfolgeversion steigt zusätzlich die Leistung der Antriebsgeneration. Die Bremsanlage bleibt mit Formula CURA Hydraulik auf hohem Niveau, während die Pinion-Modelle Shimano Alfine einsetzen. Eine eigene Nische besetzt der ARTHUR Cruiser mit47er Reifen, Riser-Lenker und Frontkorb für entspanntes Cruising – dieses Rad setzt demgegenüber auf 35 mm Reifen und sportlich-komfortable Sitzposition.
Die wirtschaftlichen Stärken liegen bei Pendelstrecken, Einkaufsfahrten und kurzen Ausflügen: flache Wege, bekannte Routen, ein Rad, das ohne Suchen in den Keller passt und mit knapp 13,4 kg auch über Treppen und in den Zug bleibt. Die sportlich-bequeme Geometrie gibt dem Ganzen dabei Federung von Hand, und die elektrische Unterstützung bis25 km/h macht jedes Signal, jede Ampel und jeden Gegenhang unkompliziert. Gegenüber den getriebenen Varianten lohnt sich die Reduktion auf einen Gang dort, wo Gelände und Steigungsverhältnisse wenig wechseln; wer täglich zwischen Hügeln und Flachland pendelt und häufig anhalten muss, greift mit VI oder IX zur feineren Schaltung. Gegenüber der Emil- und Emilia-Familie, die mit aufrechter Sitzposition und Getriebe als komfortbetonte Einstiegsoption auftritt, wirkt dieses Rad wendiger und strenger auf das Wesentliche: Rahmen, Riemen, Licht und Akku.
Ein weibliches Gegenstück existiert ebenfalls: Die ANTONIA-Reihe führt dieselben Pinion- und Mahle-Kombinationen, ist jedoch als Tiefeinsteiger mit abgesenktem Oberrohr und einer zusätzlichen XS-Größe aufgebaut. Wer die aufreizende Sitzposition bevorzugt, wählt diese Silhouette, während die Diamond-Form dieses Rads sportlich-klassisches Sitzen mit aufrechtem Rücken verbindet. Beide Linien teilen sich dieselbe Antriebs- und Lichttechnik – der Unterschied liegt in Rahmenform und Getriebekonzept.