Gravels sind bei Radfieber für Fahrer erhältlich, die sowohl auf der Straße als auch auf Schotter unterwegs sein möchten. Gravels eignen sich perfekt für lange Touren, Bikepacking und den täglichen Arbeitsweg. Gravels vereinen die Geschwindigkeit eines Rennrads mit der Robustheit eines Mountainbikes. Radfieber führt unter Anderem Gravels der Marken Stevens, Marin, Ridley und Schindelhauer, die sich durch ihre Vielseitigkeit auszeichnen. Radfieber hat sowohl Gravels als auch Elektro-Gravels für dich. Bei Radfieber erhalten Kunden eine ausführliche Beratung zu den verschiedenen Gravels und können diese vor Ort testen - in Köln, Düsseldorf oder Berlin. Achte auf auf unsere vielen reduzierten Gravels und E-Gravels im Sale!
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Ridley E-GRIFN Rival XPLR 1x13 / Battleship Grey / Candy Red
Ridley E-GRIFN Rival XPLR 1x13 / Dark Plum Metallic
Ridley E-GRIFN GRX 800 2x12 / Starstruck Black
Ridley E-GRIFN GRX 800 2x12 / Battleship Grey / Candy Red
Ridley E-GRIFN GRX 800 2x12 / Dark Plum Metallic
Ridley E-GRIFN GRX 600 2x12 / Starstruck Black
Ridley E-GRIFN GRX 600 2x12 / Battleship Grey / Candy Red
Ridley E-GRIFN GRX 600 2x12 / Dark Plum MetallicDie Wurzeln des Gravelsports reichen bis in die Anfänge des Radsports zurück, als die meisten Straßen noch unbefestigt waren. Das berühmte Paris-Roubaix, erstmals 1896 ausgetragen, führte über Schotter- und Kopfsteinpflasterwege und gilt als früher Vorläufer. In den 1950er-Jahren gründete sich in Großbritannien die Rough Stuff Fellowship, eine der ersten organisierten Gruppen für Offroad-Radfahren auf unbefestigten Wegen. Der moderne Gravelsport entstand in den frühen 2000er-Jahren im Mittleren Westen der USA, wo Fahrer auf endlosen Schotterstraßen lange Distanzen zurücklegten. 2005 startete Trans Iowa, 2006 folgte das legendäre Dirty Kanza (heute Unbound Gravel) mit zunächst nur 34 Teilnehmern in Emporia, Kansas. Diese Veranstaltungen legten den Grundstein für eine weltweite Bewegung.
Die ersten Gravelräder waren umgebaute Cyclocross- oder Tourenräder, die mit breiteren Reifen und entspannterer Geometrie ausgestattet wurden. Das erste speziell für Gravel entwickelte Serienrad war das Salsa Warbird, das 2012 auf den Markt kam und mit einer langen Radfederung, großzügiger Reifenfreiheit und zahlreichen Befestigungspunkten für Gepäck überzeugte. 2014 brachte Specialized das Diverge als erstes Gravelrad eines Großherstellers heraus, gefolgt von Trek mit dem Checkpoint (2018) und Cannondale mit dem Topstone (2018). In den folgenden Jahren entwickelten sich die Räder rasant weiter: Scheibenbremsen, Carbonrahmen, elektronische Schaltungen und Reifenbreiten von bis zu 50 Millimetern wurden zum Standard. Die Einführung von GRX durch Shimano im Jahr 2019 etablierte eine eigene Gravel-Schaltungsgruppe und trieb die Professionalisierung weiter voran.
Heute ist Gravel eine der am schnellsten wachsenden Disziplinen im Radsport. Unbound Gravel zählt inzwischen über 4000 Teilnehmer und die Life Time Grand Prix Serie lockt internationale Profis an. 2022 führte die UCI erstmals offizielle Gravel-Weltmeisterschaften ein, was dem Sport weitere Anerkennung verschaffte. Ein entscheidender Faktor für den Boom sind die sozialen Medien: Auf Instagram und YouTube teilen Fahrer ihre Abenteuer, inspirieren andere und schaffen eine lebendige Community. Strava-Gruppen und Online-Foren verbinden Gleichgesinnte weltweit und fördern den Austausch von Routen und Erfahrungen. Der Gravelsport steht für Freiheit, Abenteuer und Gemeinschaft – Werte, die in der digitalen Ära besonders stark resonieren.
Elektro-Gravelräder haben sich in den späten 2010er-Jahren als eigenständige Kategorie etabliert. Hersteller wie Stevens, Focus und Ridley bieten E-Gravel-Modelle an, die einen leistungsstarken Mittelmotor mit der Vielseitigkeit eines Gravelrads kombinieren. Die Zielgruppe umfasst vor allem Fahrer, die längere Strecken zurücklegen möchten, ältere Radsportler, die eine Unterstützung an Steigungen schätzen, sowie Bikepacker, die schwere Gepäcklasten transportieren. E-Gravelräder ermöglichen es auch weniger trainierten Fahrern, an anspruchsvollen Gravel-Events teilzunehmen, und erweitern den Sport damit auf eine breitere Basis. Die Akkureichweiten moderner E-Gravelräder liegen bei 80 bis 150 Kilometern, was ausgedehnte Touren problemlos ermöglicht.