Siegfried Road – Ein Gang reicht, um agil ins Büro zu jagen und perfekt im Training zu bleiben. Der Gates Carbon Drive ergänzt den gleichmäßigen Pedaltritt perfekt und sorgt mit seinem nahezu lautlosen Lauf dafür, dass das Rad geschmeidig und leise über den Asphalt gleitet. Dank der Flip‑Flop‑Nabe lässt sich Siegfried Road wahlweise als Fixed‑Gear oder Singlespeed fahren. Klassisch-elegant und zugleich sehr sportlich – Siegfried Road verwandelt die Straße in eine Rennstrecke.
Für sportliche Fahrer eröffnet Siegfried Road neue Möglichkeiten. Durchdacht ausgewählte Komponenten machen es zum zuverlässigen Trainingspartner, während die schnellen Reifen zusätzlichen Vortrieb liefern. Die elegant geschwungene Gabel, hochwertige Brooks‑Lederdetails und polierte Anbauteile verleihen dem Bike den unverkennbaren Schindelhauer‑Look.
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Youtube Videos anzeigenIn der alu pur Ausführung bleibt das, wofür Road gebaut wurde, unverkleidet sichtbar: Der Rahmen aus AL6061-T6 mit dreifach konifiziertem Aero-Shape-Rohrsatz zeigt seine unbehandelte Aluminium-Oberfläche, geglättete Schweißnähte laufen sauber in die Rohre über, und das geschmiedete Ausfallende geht ohne sichtbare Kanten in den Rahmenverlauf über. Darin sitzt das Crocodile-Riemenspannsystem mit dem Belt Port, der die Öffnung im Ausfallende verschwinden lässt und den Riemenwechsel zur Handgriff-Aktion macht; interne Zugverlegung und integrierte Sattelklemme halten die Linie frei von Störungen. Die geschwungene Aluminiumgabel federt kurz ein, über den Schindelhauer-Rennradlenker mit Brooks-Lederlenkerband und dem Brooks-Swift-Sattel streckt sich die Sitzposition in eine sportliche, leicht angehängte Haltung, während Alexrims-CX30-Felgen mit radial und dreifach gekreuzt eingespeichten Sapim-Race-Speichen, Tektro-R539-Bremsen mit TRP-RRL-Hebeln und die schmalen Continental-Grand-Prix-Classic-Reifen (25-622) den Reserven für schnelle Kilometer geben. Für den Alltag bleiben Montagepunkte für Schutzbleche und einen Frontgepäckträger offen, 8,9 Kilogramm Eigengewicht halten das Paket handlich.
Ein Gang, und genau der richtige für schnelles Fahren ohne Umwege: Das Gates Carbon Drive CDX (60 Zähne vorne, 22 Zähne hinten, 115 Glieder) legt Trittkraft geradlinig aufs Hinterrad, ganz ohne Kette, Öl oder Schaltwerk. Die Flip-Flop-Hinterradnabe trägt dazu zwei Riemenräder: Freilauf für entspanntes Nachrollen und Ausruhen an den Beinen, nach dem Umdrehen des Rads das feste Rad für eine direkte Verbindung zwischen Pedalen und Hinterbau, bei der jede Bewegung unmittelbar ankommt. Der Shimano-Alfine-Hollowtech-II-Kurbelsatz auf dem BSA-Innenlager bildet das stabile Herzstück, die Hochflansch-Vorderradnabe und die breit eingespeichten Speichen sorgen für die nötige Steifigkeit, und die TRP-RRL-Rennradhebel dosieren die Verzögerung fein aus jeder Griffposition. Riemen, Nabe, Laufrad und schmaler Reifen greifen so ineinander, dass aus einem einzigen Gang ein Antrieb wird, der geräuscharm bleibt und trotzdem jedes Tempo mitgeht.
Der erste Namensbestandteil »Siegfried« wächst aus den althochdeutschen Elementen »sieg« und »fried« zusammen – Sieg und Frieden, also derjenige, der jede Prüfung gewinnt und am Ende Ruhe herstellt. Genau diese Selbstverständlichkeit trägt auch das Rad, denn es fährt unaufgeregt und dennoch unaufhaltsam durch den Tag, ohne sich laut zu machen. »Road« ergänzt diese Haltung um die Richtung: Straße, Asphalt, die Linie, die aus der Stadtrunde eine schnelle Runde macht. Zusammen beschreiben die beiden Teile ein Rennrad-Feeling im Stadtkleid – Haltung vor Ausstattung, Bewegung vor Dekoration.
Zum Vergleich innerhalb der Familie: Gegenüber lackierten Ausführungen in sahneweiß oder mitternachtsblau gewinnt alu pur durch seine Oberfläche – das unbehandelte Aluminium zeigt das Material, das 2009 die Signatur der Marke geprägt hat, und macht aus jedem Kratzer eine Geschichte statt eines Lackschadens. Gegenüber dem klassischen Siegfried unterscheidet Road sich am Cockpit und an den Reifen: Rennradlenker statt Moonlenker, TRP-RRL-Rennradhebel statt FL750-Hebel und Continental-Grand-Prix-Classic-Reifen in 25-622 statt der breiteren 28-622 – Details, die aus derselben Rahmenbasis mehr Vortrieb und eine angehängtere Haltung machen, bei 8,9 statt 8,6 Kilogramm. Die limitierte Edition »Siegfried super refined« wiederum ist eine auf fünf Exemplare begrenzte Handarbeit, bei der jede Schweißnähte von Hand geschliffen und poliert wurde. Road alu pur ist die Variante, die Rohmaterial und Rennrad-Anspruch vereint.
Der Einsatzbereich von Road alu pur beginnt dort, wo Alltag und Sport zusammenfallen: Der Weg ins Büro wird zum lockeren Training, der Heimweg zur Runde mit Tempo, und dazwischen liegen Einkäufe und spontane Strecken, die mit dem Rennradlenker spielerisch leicht ansprechen. Die schmalen Reifen drehen mit wenig Widerstand, der Riemen läuft nahezu lautlos – kein Kettengeklapper am Morgen, kein Öl an der Hose, kaum Pflege, und trotzdem reagiert das Rad auf jede Trittbewegung unmittelbar. Dank Flip-Flop-Funktion lässt sich die Fahrweise jederzeit umstellen, sodass aus dem Arbeitsweg mal eine kontrollierte Fixie-Runde wird und mal ein entspanntes Gleiten. Wer etwas transportieren will, montiert Schutzbleche und Frontgepäckträger, die Beleuchtung ergänzt sich nach Bedarf, und mit 8,9 Kilogramm lässt sich das Rad bequem in die Wohnung tragen. Brooks-Leder, sportliche Sitzposition und die klare Ausstattung sorgen dafür, dass auch längere Distanzen angenehm bleiben.