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Youtube Videos anzeigenDas Schindelhauer Neo Singlespeed vereint modernes Industriedesign, hochwertige Komponenten und ein besonders direktes Fahrgefühl in einem kompakten Urban Bike. Entwickelt für den Einsatz in der Stadt, verbindet Neo die für Schindelhauer typische, reduzierte Formensprache mit einer durchdachten Ausstattung und einem außergewöhnlich wartungsarmen Antriebskonzept. Dank seiner kompakten 20-Zoll-Laufräder, des leichten Aluminiumrahmens und des geringen Gesamtgewichts lässt sich das Neo mühelos durch den Stadtverkehr bewegen, bequem tragen und platzsparend verstauen.
Herzstück des Bikes ist der puristische Singlespeed-Antrieb. Mit nur einem Gang konzentriert sich Neo auf das Wesentliche und bietet ein besonders unmittelbares Fahrerlebnis. Ohne Schaltwerk, Schalthebel oder zusätzliche Antriebskomponenten reduziert sich die Technik auf ein Minimum. Das sorgt nicht nur für eine aufgeräumte Optik, sondern auch für ein direktes Fahrgefühl und eine hohe Zuverlässigkeit im täglichen Einsatz. Gerade im urbanen Umfeld mit kurzen bis mittleren Distanzen entfaltet das Singlespeed-Konzept seine Stärken und vermittelt ein besonders intuitives Fahrerlebnis.
Den Antrieb bildet eine Shimano Alfine Kurbel samt passendem Tretlager, die über den Gates Carbon Drive CDC Zahnriemen das Hinterrad antreibt. Genau ein Gang steht zur Verfügung – und genau das ist die Stärke: Ohne Schaltwerk oder Schalthebel bleibt die Technik minimal, die Kraftübertragung direkt und die Bedienung intuitiv. Weil der Riemen statt einer Kette arbeitet, läuft das ganze System nahezu geräuschlos, kommt ohne Schmierung aus und hält Kleidung sauber. Für kurze bis mittlere Distanzen in der Stadt bedeutet diese Symbiose aus Ein-Gang-Antrieb und Zahnriemen weniger Pflege und mehr unmittelbares Fahrgefühl.
An Bremskraft sorgen hydraulische Scheibenbremsen der Baureihe Shimano Alfine, die bei Nässe verlässlich greifen; Continental Contact Urban Reifen mit Reflexstreifen verbinden geringen Rollwiderstand mit sicherem Halt auf Asphalt und guter Seitenwahrnehmung. Die Beleuchtung arbeitet unabhängig vom Akkuladen: Ein Shutter Precision Nabendynamo speist den LightSKIN U2 Scheinwerfer und das in der LightSKIN Sattelstütze integrierte Rücklicht, sodass Neo Singlespeed jederzeit straßentauglich ist.
Für Gepäck und Zubehör hält Neo Singlespeed Befestigungspunkte für Flaschenhalter, rahmengelagertes Schloss sowie Front- und Heckgepäckträger bereit; Schutzbleche, Zweibeinständer und ein Frontkorb lassen sich als Ergänzung montieren. Leichtigkeit, wartungsarmer Riemenantrieb und permanente Beleuchtung greifen dabei ineinander: Das Rad lässt sich mühelos über Treppen tragen, in Bus und Bahn mitnehmen und trotzdem mit Gepäck durch die Stadt rollen.
Neo benennt die Modellfamilie und verweist auf das kompakte Format, mit dem die Baureihe die Stadt neu denkt – abgeleitet vom griechischen Wort für „neu". Singlespeed beschreibt die Antriebsart in einem Wort: ein Gang, keine Schaltung, somit die radikalste Variante innerhalb der Familie. Edelweiß schließlich gibt die Farbgebung an – ein helles, weißes Finish, das Rahmen und Laufräder in Szene setzt. Der Name führt diese Farbbezeichnung doppelt, weil sie hier zugleich als Varianten- und als Farbangabe auftritt. Der Herstellername bleibt wie gehabt außen vor.
Alle drei Vertreter der Familie teilen Rahmenformat und Design-DNA, unterscheiden sich aber deutlich in Antrieb und Ausstattung. Neo Singlespeed bildet den klarsten Ausdruck: ein Gang, 9,8 Kilogramm Gewicht, Farbgebung edelweiß und ein auf das Nötigste reduziertes Setup. Neo Classic hingegen setzt auf eine Shimano Alfine Nabenschaltung mit acht Gängen, silber-polierte Komponenten, einen Lenker für aufrechtere Sitzposition und Lackierungen in Tiefviolett oder Titangrau, wodurch sich Komfort und Optik deutlich in Richtung klassisches Cityrad verschieben. Neo Electric ergänzt die Familie mit Mahle Heckmotor, Pinion Sechsgang-Getriebe, entnehmbarem Akku und handgebürstetem Aluminium samt tiefschwarzen Bauteilen – ein Paket, das zwölf Kilogramm mehr auf die Waage bringt, dafür aber jede Steigung entspannt macht.
Neo Singlespeed ist dort zu Hause, wo Wege kurz, Wege steil meiden und Zeit knapp sind: Pendelstrecken in flachen Städten, Fahrten zum Einkaufen, quirlige Quertouren durch dichten Verkehr. Der Ein-Gang-Antrieb entfaltet genau dort seine Qualität, wo ohnehin viel gestoppt und anfahren wird – ohne Schaltvorgang, ohne Nachdenken, mit jeder Pedalbewegung sofort Kraft am Rad. Während Neo Classic längere Distanzen und Steigungen mit acht Gängen abdeckt und Neo Electric motorisiert Unterstützung liefert, übernimmt Neo Singlespeed die kurzen, oft ebenen Wege, bei denen geringes Gewicht, Geräuschlosigkeit und Wartungsfreiheit den Ausschlag geben. Für Nutzerinnen und Nutzer, die ihr Rad regelmäßig die Treppe hochtragen, in die Bahn mitnehmen oder in kleinen Wohnungen verstauen, ist diese Auslegung die konsequenteste der Familie – ein Begleiter, der keine Pflege verlangt und den Alltag auf das Wesentliche reduziert.
Bislang führten die Räder von Schindelhauer durchgängig deutsche Vornamen: Als Erstes entstand der Prototyp Siegfried, es folgten Viktor, Ludwig, Friedrich und Frieda, Lotte, Gustav und Greta, in späteren Jahren Karl, Heinrich, Hannah, Oskar, Arthur, Antonia, Emil und Emilia. Hinter dieser Vergabe steckte ein festes Prinzip: Herrenrahmen mit Oberrohr trugen männliche Namen, tiefeinstiegs Modelle weibliche – verbunden mit dem Anspruch, deutsche Wertarbeit in über 30 Länder zu exportieren.
Mit Neo gibt die Berliner Marke diesem System zum ersten Mal auf. An die Stelle eines Vornamens tritt ein Wort griechischen Ursprungs: „neos" heißt schlicht „neu" und verweist auf das, wofür die Baureihe steht – das neue kompakte 20-Zoll-Format. Der Name erzählt damit nicht länger von einer Person, sondern von einer Haltung: einem unbeschwerten Blick auf das Fahren in der Stadt, den Schindelhauer selbst als „Shortcut to the playground" beschreibt – die Straße als Spielplatz, der Alltag als Verbesserung.