Das Heinrich E-Bike mit Shimano - Alfine 8-Gang Nabenschaltung, Carbon Riehmenantrieb und Bosch - Active Line Plus 250 W 50 Nm Motor bringt dir so viel Dynamik, dass du in der City und auf der Tour nicht zu stoppen bist. Trotz Vollausstattung und dem innovativen Frontgepäckträger ist das Design Schindelhauer-typisch sehr aufgeräumt – alle Kabel und Schaltzüge sind vollständig intern verlegt.
Für optimale Sicht und StvZO-konforme Sicherheit ist auch bei Dunkelheit gesorgt. Unauffällig integriert an den Schutzblechen, ist Heinrich mit einer Highend-Lichtanlage von Supernova ausgestattet. Die Energiespeisung erfolgt über den E-Bike-Akku. Durch die neue Terraflux-3-Linse wurde die Helligkeit auf über 15 % erhöht, die zusätzlich zum optimierten Reflektor eine flächige Ausleuchtung der Straße erzeugt. Das Supernova-E3-Tail-Light mit Standlichtfunktion komplettiert die hochwertige Lichtanlage.
Der Heinrich verbindet einen geschlossenen Rahmen aus AL6061-T6-Aluminium mit einem Mittelmotor und einem Riemen, der jede Wartung überflüssig macht. Der Rahmen ist eine komplexe Eigenentwicklung mit dreifach konifiziertem Rohrsatz, geschmiedeter Motorbrücke, mehrzelligem Unterrohr, geschmiedetem Ausfallende mit Schlittenspannsystem und integriertem Sattelklemme – und weil die komplette Zugverlegung intern durch Steuerrohr, Gabel und Rahmen läuft, bleibt das Erscheinungsbild so aufgeräumt wie eine Zeichnung. Einziges Zugband ist der Gates-Carbon-Drive-CDX-Zahnriemen mit 50T vorn und 22T hinten sowie 118 Zähnen, der ohne Öl, ohne Längung und ohne Nachspannen über Jahre zuverlässig die Kraft überträgt.
Für den Antriebsschub sorgt der Bosch Active Line Plus mit 250 Watt Nennleistung und 50 Nm Drehmoment, gespeist aus dem entnehmbaren Bosch-PowerTube-500-Akku mit rund 500 Wh. Die Steuerung läuft über das Bosch-Purion-Display, die Unterstützungsstufen werden komfortabel über eine LED-Remote geschaltet. Weil der Motor ohne Getriebe auskommt, bleibt das Rad auch oberhalb der 25-km/h-Grenze und bei abgeschalteter Unterstützung ruhig und leichtgängig.
Die Schaltung ist eine Shimano Alfine 8-Gang-Nabenschaltung – acht gestufte Gänge, die vollständig im Gehäuse der Hinterradnabe liegen und deshalb weder Kette noch Kettenblatt benötigen. Genau diese Konstruktion passt zu einem Rad, das mit Schutzblechen und Frontgepäckträger ausgeliefert wird: Nässe und Schmutz bleiben draußen, die Wartungskosten bleiben praktisch bei null, und die integrierten Gepäckbügel am hinteren Schutzblech belasten die Nabe genauso wenig wie eine leere Tasche. Gegenüber einer 22-Gang-Kettenschaltung wirkt die Alfine dafür am Berg etwas grober gestuft, dafür aber wetter- und schmutzunabhängig zuverlässig und im Stand schaltbar.
Die Beleuchtung ist vollwertig und StVZO-konform: vorne ein Supernova Mini 2 Scheinwerfer, unauffällig in die Schutzbleche integriert, mit der Terraflux-3-Linse, die den Lichtkegel um über 15 Prozent verbreitert und eine flächige Ausleuchtung der Straße erzeugt; hinten das Supernova E3-Tail-Light mit Standlichtfunktion. Beide Leuchten werden aus dem E-Bike-Akku gespeist, die Bedienung erfolgt komfortabel über das Bedienelement, sodass weder Nabendynamo noch separate Batterien im Spiel sind.
Für Gepäck ist das Rad ab Werk vorbereitet und trägt deutlich mehr als eine Tasche: Ein rahmenfester Aluminium-Frontgepäckträger mit VarioStraps nimmt die Last direkt über den Rahmen auf, sodass das Fahrverhalten auch bei Zuladung unverändert bleibt. Die integrierten Gepäckbügel am hinteren Schutzblech eröffnen eine zweite Ebene. Damit bleibt genug Platz für zwei Packtaschen, einen Korb oder leichtes Gepäck auf einer Tagestour, einem Wochenendausflug in die Umgebung oder einer zweitägigen Tour – das ideale Setup für Pendler, die Gepäck mitnehmen und trotzdem ohne Sucherei am Fahrbahnrand parken wollen.
Weitere Ausstattung, die den Alltag abrundet: hydraulische Scheibenbremsen von Formula CURA mit 160 mm Scheibendurchmesser für zuverlässige Verzögerung bei Nässe und Fleiß, 47 mm breite WTB-Horizon-Reifen mit Reflexstreifen auf 27,5-Zoll-Felgen für Komfort und gute Bodenfreiheit im Stadtverkehr, CNC-gefräste Aluminium-Pedale aus eigener Fertigung, eine hydrogeformte Aluminiumgabel mit tapered Steuersatz und 15-mm-Steckachse, der Hebie-Seitenständer 663 FIX18, ein Brooks-B17-Sattel, Ergo-Ledergriffe sowie Schlosshalterung und Rahmenschlossmontage unter dem Oberrohr. Das zulässige Gesamtgewicht aus Rad, Fahrperson und Gepäck liegt bei 155 kg, das Gewicht in Größe M bei 23,7 kg.
Schindelhauer vergibt seine Modellnamen nach einem bewussten Muster: Die Marke setzt auf treudeutsche Vornamen, die in aller Welt sofort als typisch deutsch gelesen werden. HEINRICH ist einer davon – ein ruhiger, klassischer Vorname, der nicht nach Leistungsklasse oder Trend klingt, sondern nach einem verlässlichen Begleiter, der über Jahre im Keller steht und trotzdem nicht nach Kompromiss aussieht. Genau diese Wirkung soll der Name transportieren: Das Rad ist als langlebiges Stadtrad gedacht, nicht als Sportgerät.
Die Namenslogie ist dabei geschlechtsspezifisch und hat eine klare technische Entsprechung. Männliche Modellnamen tragen bei Schindelhauer den Diamantrahmen, weibliche Namen den Trapezrahmen. Heinrich bekommt deshalb den geschlossenen Oberrohrahmen mit durchgehender Linie von Vorbau bis Sattelstütze, während das weibliche Gegenstück Hannah technisch identisch, aber mit einem Schwanenhals-Trapez ausgestattet ist. Schon am Namen lässt sich also ablesen, welche Rahmenvariante gemeint ist.
Der zweite Bestandteil im Produktnamen, mitternachtsblau, beschreibt die Farbgebung dieser Variante: ein tiefes, dunkles Blau, das die schwarzen Anbauteile, die matten Felgen und die dunkle Bereifung stimmig aufnimmt. Weitere Farbnamen in dieser Familie sind perlblau, titansilber, graphitschwarz und granatrot. Steht im Produktnamen ein Zusatz wie SSP oder enviolo, beschreibt dieser die Antriebsvariante innerhalb derselben Modellfamilie.
Innerhalb der Heinrich-Familie stellt Radfieber mehrere Ausstattungs- und Antriebsvarianten bereit, die alle auf demselben Rahmen, derselben Gabel und demselben Gates-Carbonriemen aufbauen. Die aktuelle Variante mit der Artikelnummer 110606 ist die am umfangreichsten ausgestattete Alfine-Version: eine Shimano-Alfine-Achtgang-Nabenschaltung liefert die gestufte Bandbreite, der Bosch Active Line Plus mit 50 Nm den Antrieb, das Purion-Display die Anzeige, und als Gepäckträger fungiert der rahmenfeste Aluminium-Frontgepäckträger mit VarioStraps.
Wer maximale Bandbreite sucht, findet dieselbe Basis als HEINRICH ENVIOLO: eine stufenlose Enviolo-TR-Nabe mit elektronischer AUTOMATIQ-eShift-Funktion arbeitet selbsttätig in der von dir gewünschten Trittfrequenz, angetrieben vom Bosch Performance Line Cruise mit 65 Nm. Ergänzt sind dort Satori-Seagull-Lenker, Shimano-MT401-Scheibenbremsen und das Bosch-Kiox-Display.
Die Reichweite nach oben schließt die Smart-System-Generation: Im HEINRICH SSP BOSCH SMART und im HEINRICH ENVIOLO BOSCH SMART steuert das Bosch Performance CX 85 Nm über Kiox-Display und LED-Remote, die eBike-Flow-App erlaubt individuelle Fahrmodi und Over-the-Air-Updates, und das System ist für das ConnectModule vorbereitet. Die ENVIOLO-Bosch-Smart-Variante kombiniert das stufenlose Getriebe mit 50 mm breiten Schwalbe-G-One-Speed-Reifen, Alumee-Breitblechen und einem RackTime-SnapIt-Heckgepäckträger.
Die sportlichste und leichteste Ausprägung ist das HEINRICH SSP: Es kommt als Singlespeed mit 55T- und 20T-Riemenscheibe daher, wiegt in Größe M nur 19,7 kg und setzt auf das Bosch Performance Line Cruise mit 65 Nm oder den Active Line Plus mit 50 Nm. Das Rücklicht sitzt hier als LightSKIN-Leuchte integriert in der Sattelstütze, der Scheinwerfer im Lenker. Diese reduzierte, aufAgilität und Gewicht getrimmte Konfiguration macht das SSP zum wendigsten members der Familie – während die hier vorgestellte Alfine-Version mit 23,7 kg und acht Gängen auf Komfort und Ausstattung ausgelegt ist.
Der Heinrich ist das vielseitigste Stadtrad der Marke und für Pendler, Umsteiger vom Auto und Wiedereinsteiger gemacht. Sein Einsatzgebiet reicht vom kurzen Weg zur Arbeit über die Einkaufsfahrt bis zur längeren Tour ins Umland: Das Frontgepäckträger-Konzept und die integrierten Heckbügel machen ihn zur Transportalternative, die Gepäck trägt, ohne dass das Fahrverhalten kippt. Die Achtgang-Nabenschaltung liefert die Übersetzungsreserve für Gegenwind und Steigungen, der 500-Wh-Akku die Reichweite für spontane Umlandtouren, und die Schutzbleche mit der in sie integrierten Lichtanlage machen ihn wetterfest und alltagstauglich.
Innerhalb der Familie unterscheidet sich diese Variante vor allem dadurch, dass sie die komfortabelste und am vollständigsten ausgestattete Form darstellt: Wo das SSP auf minimales Gewicht und reineAgilität zielt, liefert der Heinrich Gepäckträger, Schutzbleche und Ledergriffe ab Werk. Gegenüber der enviolo-Variante bietet die Alfine acht klar erkennbare Stufen und einen Cycle-and-Work-nahen Einstieg mit Purion-Anzeige, während die enviolo-Nabe ohne Eingreifen jede Steigung selbstständig bewältigt.
Das weibliche Gegenstück existiert: Hannah ist technisch identisch, setzt aber auf einen Schwanenhals-Trapezrahmen und ist damit die Wahl für alle, die einen niedrigeren Einstieg bevorzugen. Auch auf der Radfieber-Seite gibt es den Heinrich ausschließlich als Diamantrahmen in den Größen S (45 cm), M (49 cm) und L (53 cm). Gegenüber anderen Serien derselben Marke grenzt sich der Heinrich deutlich ab: Die sportlich-aufrecht ausgelegten Modelle Arthur und Antonia setzen auf eine aktivere Sitzposition, das GRAN-CAP-Serie-Emil ist urbaner und wendiger, und die Wilhelm-Familie ist als Custom- und Gravel-Bike mit Pinion-, Rohloff- und Alfine-Di2-Schaltung auf völlig andere Fahrzeuge zugeschnitten.