Mit ihrer Shimano-Alfine-11-Gang-Nabenschaltung ist Schindelhauers Frieda in der Stadt wendig und effizient und zugleich das ideale Rad für entspannte Wochenendausflüge. Super ausgestattet dank leichtem Aluminiumrahmen, wartungsarmem Carbonriemen-Antrieb, Curana-Schutzblechen, integrierter Supernova-Beleuchtung und einem schlanken Tubus-Gepäckträger bietet sie hochwertige Technik für jeden Tag.
Schindelhauer ist eine kleine, sehr gefragte Berliner Manufaktur. Viele Modelle sind online nur einmal verfügbar – daher lohnt es sich, schnell zuzugreifen. Sollte ein bestimmtes Rad nicht auf Lager sein, fragt gern bei uns nach, wann es wieder verfügbar wird.
Sahneweiß auf einem Rahmen aus AL6061-T6-Aluminium: Die FRIEDA XI in dieser Lackierung wirkt federleicht, und das ist keineswegs nur eine вопрос der Farbe. Der dreifach konifizierte Aero-Shape-Rohrsatz ist dort verstärkt, wo beim Anfahren und Beschleunigen Kraft fließt, und dort dünn gezogen, wo niemand hinsieht – ein Rohrprofil also, das Steifigkeit und Gewicht gleichzeitig adressiert. Geschmiedete Ausfallenden mit Schlittenspannsystem, integrierte Sattelklemme, komplett innen verlegte Züge und geglättete Schweißnähte bilden die Grundlage für ein Rad, das über Jahre unverändert bleibt. Ein heller Lack macht diesen Anspruch besonders sichtbar: Jede Spur, jeder Ölfilm und jeder Kratzer fällt auf Cremeweiß früher auf als auf dunklen Flächen.
Die Schaltung ist eine Shimano Alfine 11-Gang-Nabenschaltung. Elf fein abgestufte Gänge verteilen den Bereich zwischen 46 Zähnen vorn und 24 hinten so gleichmäßig, dass Sie in jeder Situation den passenden Gang haben – beim Anfahren im Verkehr, beim Wechsel auf die lange Gerade, bei Gegenwind auf offener Strecke und bei einem Anstieg mit Last im Gepäckträger. Alle Gänge sitzen geschützt im Hinterrad; geschaltet wird per Knopfdruck am Lenker, eingestellt wird mit der Ganganzeige, und nachjustiert werden muss nichts.
Die Kraftübertragung übernimmt ein Gates Carbon Drive CDX mit 115-Zahn-Riemen in CenterTrack-Verzahnung. Carbonfasern in Kunststoffmatrix arbeiten effizienter als eine Stahlkette, widerstehen Verschleiß deutlich länger und wiegen rund ein Fünftel weniger. Entscheidend für den Alltag ist ein anderer Effekt: Weil kein Schmierstoff gebraucht wird, bleibt die Hose sauber und der Lack unberührt. Bei einer hellen Farbe wie dieser ist das keine Nebensache, sondern der Grund, warum das Rad dauerhaft gepflegt wirkt, ohne dass dafür Mühe aufgewendet werden muss. Die Riemenspannung justiert ein Schiebesystem am geschmiedeten Ausfallende, für das im Rahmen bereits ein eigener Belt Port vorgesehen ist.
Das Licht entsteht durch den Radstrom selbst. Eine Supernova Pure3 sitzt im Vorderrad am Shutter Precision PD-8X Nabendynamo, das Rücklicht übernimmt eine Supernova E3 – beide Leuchten sauber in die Felge integriert, sodass die helle Silhouette ruhig bleibt. Der Vorteil: kein Ladekabel, keine nachlassende Helligkeit, verlässliche Sichtbarkeit bei Regen und auf späten Heimwegen. Bei Riemen und Nabe kommt hinzu, dass zwei wöchentliche Pflichten anderer Bauarten entfallen – und die Leuchtstärke auch nach Monaten auf dem Niveau des ersten Tages bleibt.
Für Strecken, die über den Heimweg hinausgehen, ist die FRIEDA XI vorbereitet: Der maßgeschneiderte Tubus Fly Gepäckträger nimmt Taschen auf, Curana D-Light Schutzbleche halten bei Nässe das Wasser fern, und die Continental GP Urban in 35-622 fahren über Asphalt, Kopfstein und harte Waldwege angenehm, ohne träge zu werden. Der leicht gestreckte Radstand gibt dem Seitenständer sicheren Halt und lässt zwischen Ferse und hinteren Packtaschen ausreichend Abstand. Eine Aufnahme für Flaschenhalter oder Schloss ist vorgesehen, der Seitenständer ist ergänzbar. Die Geschwindigkeit kontrollieren mechanische Scheibenbremsen mit 160 mm Durchmesser, die unabhängig von Nässe und Tagesform zuverlässig anspringen. Dazu kommen der Sattel Brooks B17 S Lady, Schindelhauer Ergo-Ledergriffe und der Aluminiumlenker Schindelhauer Jane. Das Gesamtgewicht von 13,2 kg macht daraus ein umfangreich ausgestattetes, aber dennoch leicht zu bewegendes Rad.
Der erste Bestandteil ist ein Eigenname, den die Berliner Manufaktur ihrem komfortbetonten Stadtrad gegeben und mit dem Zusatz „die Komfortable“ versehen hat. Eine offizielle Herkunftserklärung des Vornamens geben die Schindelhauer nicht an – bewusst ist das kein technisches Kürzel, sondern ein Haltungsbegriff, der die Geometrie beschreibt: aufrecht statt sportlich, übersichtlich statt flach, ruhig statt hektisch. Als weibliche Hälfte eines bewusst gewählten Modellpaares entstanden, bildet die FRIEDA das Gegenstück zur männlich benannten Variante mit identischer Technik.
Die römische Ziffer dahinter beantwortet die technische Frage: XI steht für elf Gänge der Alfine-Nabenschaltung. Über die ganze Familie hinweg ist diese Zahl die verbindliche Kennung der Schaltstufe – die Ausführung mit acht Gängen trägt entsprechend die VIII. Wer nur die Ziffer am Namensende liest, weiß ohne weiteren Blick, wie fein dieses Rad abgestuft ist. Die Farbangabe Sahneweiß beschreibt zum Schluss die Oberfläche: ein heller Lack, der die Konturen des Rahmens zeichnet und dem Rad eine Zurückhaltung verleiht, die es in den dunkleren Lackierungen dieses Hauses nicht in diesem Maß gibt. Name, Schaltstufe und Erscheinungsbild fassen sich damit in drei Bestandteilen zusammen.
In der Frieda-Serie unterscheidet sich die XI von der VIII an genau einer Stelle: beim Schaltumfang. Alles andere ist gleich – derselbe Rahmen aus AL6061-T6, derselbe Gates Carbon Drive CDX mit 115-Zahn-Riemen, dieselbe Kombination aus Shutter-Precision-Nabendynamo und Supernova-Leuchten, derselbe Tubus Fly Gepäckträger, dieselben Curana Schutzbleche, derselbe Sattel und dieselben mechanischen Scheibenbremsen mit 160 mm. Elf Gänge stehen acht gegenüber, und damit eine feinere Aufteilung derselben Übersetzung zwischen 46 und 24 Zähnen.
Die zusätzlichen Abstufungen lohnen sich überall dort, wo Entfernungen oder Höhen dazukommen. Wer acht Gänge fährt, ist auf Flächen und mittlere Steigungen bestens vorbereitet und wünscht sich nicht selten sogar weniger Schalthandlungen. Sobald das Rad aber mit vollem Gepäckträger einen längeren Anstieg nimmt oder bei Gegenwind eine Landstraße überbrückt, reichen acht Abstufungen nicht mehr aus, und die Fahrt wird durch ständiges Hoch- und Herunterschalten unterbrochen. Elf Gänge vermeiden genau dieses Pendeln und halten das Drehmoment in jeder Situation konstant. Wer solche Wege plant oder das Rad als Reisebegleiter nutzt, ist mit der XI daher die passendere Wahl.
Die Limited-Edition-Fassungen der XI, Perlblau und Petrol, teilen sich diese Konfiguration vollständig und unterscheiden sich nur als auf je 150 Stück limitierte Farbgedanken, von denen jede Einheit einzeln graviert und nummeriert ist.
Diese FRIEDA XI ist für den Alltag in der Stadt und für alles, was darüber hinausfällt, gebaut: der Weg zur Arbeit, die Einkaufsroute durch die Innenstadt, der Termin am Nachmittag und der längere Ausflug ins Umland am Wochenende. Rahmen, Riemen, Nabenschaltung, Schutzbleche und Dynamo-Beleuchtung arbeiten im gleichen Takt: zuverlässig bei Regen und Staub, ohne monatelangen Pflegeaufwand, und leicht genug, um auch beim Tragen und Lagern nicht zur Last zu werden. Radfieber ordnet sie deshalb der Kategorie Urban zu – in Trapezform und mit Rahmengrößen von 50 bis 58 Zentimetern.
Innerhalb des Herstellerhauses besetzt die Frieda-Serie eine klare technelle Haltung: Riemenantrieb und klassische Nabenschaltung, konsequent zugrunde gelegt statt Kettenschaltungsumlauf oder Getriebeschalter am Tretlager. Andere Serien desselben Hauses bedienen andere Erwartungshaltungen – Stadträder mit Getriebeschalter, sportlichere Bahn- und Singlespeed-Konzepte, elektrisch unterstützte Modelle mit Mittelmotor. Die Frieda-Familie ist jene Interpretation, die Komfort, aufrechte Sitzposition und leisen Lauf über sportliche Leistung stellt.
Ein männliches Gegenstück ist ebenfalls vorhanden: Der zugehörige Friedrich trägt den zweiten Namen desselben Paares und stellt dieselbe Idee in der männlichen Ausführung dar. Ein Vergleich stellt also nicht unterschiedliche Konzepte gegenüber, sondern zwei Ausformungen derselben Idee – ergänzt um die Wahl zwischen acht und elf Gängen. In Sahneweiß kommt ein weiterer Aspekt hinzu: Die helle, matte Oberfläche lässt die aufrechte Sitzposition und die feine Linienführung des Rahmens deutlicher hervortreten als jede dunklere Lackierung – und das Rad fügt sich mit einer Zurückhaltung in sein Umfeld ein, die seine Ausstattung keineswegs versteckt.