Frieda in Alu pur – pure Eleganz. Dieses Fahrrad setzt als klassisch-urbanes Alltagsrad neue Standards. Dank der Shimano Alfine 8-Gang Nabenschaltung ist es agil, effizient, stylisch und auch ein perfektes Bike für einen Wochenendausflug. Mit leichtem Alurahmen, wartungsarmen Carbon Riemen Antrieb, Curana-Schutzblechen, integrierter Beleuchtung von Supernova und schlankem Gepäckträger von Tubus ist es dazu komplett ausgestattet.
Schindelhauer sind eine kleine Berliner Manufaktur und sehr gefragt. Räder die online verfügbar sind, sind meistens nur 1x im Lager. Darum würden wir euch raten, schnell zu zuschlagen. Falls ein bestimmtes Rad nicht auf Lager ist, fragt einfach bei uns nach wann es wieder verfügbar ist.
Manche Räder werden lackiert, um zu gefallen. Dieses hier verzichtet darauf. Die FRIEDA VIII in Alu pure zeigt das Material, aus dem sie besteht: Aluminium aus der AL6061-T6-Legierung, deren Oberfläche weder pigmentiert noch kaschiert ist. Der dreifach konifizierte Aero-Shape-Rohrsatz folgt derselben Logik – Verstärkung dort, wo Torsion und Längskräfte beim Treten auftreten, Materialentzug dort, wo der Rahmen ohnehin im Schatten des Rads liegt. Geschmiedete Ausfallenden, integrierte Sattelklemme, komplett innen geführte Zugverlegung und geglättete Schweißnähte komplettieren einen Aufbau, der auf Dauerhaftigkeit ausgelegt ist und fünf Jahre Garantie gewährt.
Acht Gänge der Shimano Alfine8-Gang-Nabenschaltung teilen den Bereich zwischen 46 Zähnen vorn und 24 Zähnen hinten so, dass zwischen zwei Schaltvorgängen ein spürbar längerer Weg liegt. Für die Stadt bedeutet das eine Besonderheit: Man schaltet selten, man fährt. Der Freilauf arbeitet komplett im Hinterrad, geschaltet wird per Griff, und jede Einstellung bleibt auch an längeren Roten stehen. Siebenundzwanzig Kilo, ein Prozent Weg pro Schaltstufe – und vor allem keine Kette, die unterwegs aushängen, verschmutzen oder verschleißen könnte.
Genau dieses Versprechen erfüllt der Gates Carbon Drive CDX, der die Kraft über einen 115-Zahn-Riemen in CenterTrack-Verzahnung überträgt. In Kunststoff eingebettete Carbonfasern arbeiten effizienter als Stahl, widerstehen Verschleiß um ein Vielfaches länger und wiegen etwa ein Fünftel weniger. Der Rahmen bleibt dabei nicht nur sauber, sondern unverändert hell: Weil kein Öl im Umlauf ist, entsteht auf dem blanken Aluminium kein Film, der sich über die Jahre einlagert. Für die Farbvariante Alu pur ist das kein Nebenaspekt, sondern die Grundlage ihres Whole-Spins – die Manufaktur setzt hier auf ein Material, das man jederzeit sehen und prüfen kann.
Die Spannung des Riemens regelt ein Schlittenmechanismus direkt am geschmiedeten Ausfallende, für den im Rahmen ein eigener Belt Port vorgesehen ist. Mit einem kurzen Griff sitzt der Riemen wieder, ohne dass ein Laufrad entfernt oder ein Werkzeug angesetzt werden muss – eine Kleinigkeit, die im Alltag bedeutet, dass Sie nie vor einem verschlitzten Riemen steht.
Licht liefert der Shutter Precision PD-8X Nabendynamo im Vorderrad, gekoppelt an eine Supernova Pure3, das Rücklicht eine Supernova E3. Beide Leuchten sitzen integriert in den Felgen und erhalten ihre Energie aus dem rollenden Rad. Damit hängt die Sichtbarkeit an der Geschwindigkeit statt an einer Steckdose, und die Lichtmenge bleibt konstant, auch wenn das Rad drei Wochen im Keller stand. In Kombination mit Riemen und Nabenschaltung ergibt sich ein Rad, bei dem drei Dinge zusammenkommen, die sonst einzeln Aufmerksamkeit kosten: Antrieb, Licht und Schaltung funktionieren ohne Ihr Zutun.
Für Ausflüge außerhalb des Stadtgebiets ist die FRIEDA VIII vorbereitet: Der maßgeschneiderte Tubus Fly Gepäckträger trägt Taschen, Curana D-Light Schutzbleche halten Regen ab, und die Continental GP Urban in 35-622 rollen über Kopfstein und Asphalt hinweg komfortabel, ohne in der Kurve träge zu werden. Die leicht gestreckte Radlänge gibt dem Seitenständer festen Halt und hält zwischen Ferse und Packtaschen Abstand. Eine Aufnahme für Flaschenhalter oder Schloss ist vorgesehen, der Seitenständer lässt sich ergänzen. Mechanische Scheibenbremsen mit 160 mm Durchmesser sorgen für zuverlässige Verzögerung, dazu kommen der Sattel Brooks B17 S Lady, Schindelhauer Ergo-Ledergriffe, der Aluminiumlenker Schindelhauer Jane und eine geschwungene Aluminiumgabel mit 15-mm-Steckachse. Das Gesamtgewicht von 13,2 kg bleibt trotz dieser Ausstattung leicht genug, um das Rad selbst in Kellern und Treppen zu bewegen.
Der erste Teil des Modellnamens ist ein Eigenname, den die Berliner Manufaktur ihrem komfortorientierten Stadtrat vergeben und selbst mit dem Zusatz „die Komfortable“ erläutert. Eine offizielle Herkunftserklärung des Vornamens geben die Schindelhauer nicht an – und das ist Absicht, denn der Name ist kein technisches Kürzel, sondern beschreibt eine Haltung: aufrecht statt sportlich, übersichtlich statt flach, ruhig statt hektisch. Er entstand als weibliche Hälfte eines bewusst gewählten Modellpaares, dessen männlicher Teil dieselbe technische Basis mitbringt.
Die römische Ziffer ist die technische Kurzinformation: VIII steht für acht Gänge der Alfine-Nabenschaltung. Diese Konvention gilt in der ganzen Familie, die Ausführung mit elf Gängen trägt entsprechend die XI. Der Name benennt also gleichsam Fahrcharakter und Schaltstufe in einem. Die dritte Angabe, Alu pure, beschreibt die Oberfläche: eine Beschichtung in einem sehr hellen, warmen Sandton, der dem blanken Material verwandt ist, ohne es zu verbergen. Ein Name also, der Haltung, Technik und Farbe in drei Bestandteilen zusammenfasst.
Innerhalb der Frieda-Serie unterscheidet sich die VIII von der XI an einer einzigen Stelle: der Schaltbreite. Rahmen, Antrieb und Ausstattung sind identisch – derselbe AL6061-T6-Aufbau, derselbe Gates Carbon Drive CDX mit 115-Zahn-Riemen, dieselbe Kombination aus Shutter-Precision-Nabendynamo und Supernova-Leuchten, derselbe Tubus Fly Gepäckträger, dieselben Curana Schutzbleche, derselbe Sattel, dieselben mechanischen Scheibenbremsen mit 160 mm. Acht Gänge stehen elf gegenüber, und damit einer feineren Aufteilung derselben Übersetzung zwischen 46 und 24 Zähnen.
Ob die zusätzlichen Stufen gebraucht werden, hängt davon ab, wie weit und wie hoch die Wege führen. Im flachen Stadtgebiet reichen acht Gänge vollständig aus, und der Vorteil ist ein ruhigeres Fahrgefühl mit sehr großen Antriebsreserven pro Schaltstufe. Sobald ein Anstieg mit Gepäck, ein längerer Sonntagsweg ins Umland oder eine Strecke gegen Gegenwind ansteht, reichen acht Stufen nicht mehr aus – das Rad pendelt zwischen zwei benachbarten Gängen und verliert dabei an Tempo. Die XI ist für solche Fälle die Wahl mit mehr Reserve. Wer dagegen weiss, dass die täglichen Wege kurz bleiben und die Steigungen moderat sind, hat mit der VIII die unkompliziertere und gewissermaßen sparsamere Lösung vor sich.
Die Limited-Edition-Fassungen der XI, Perlblau und Petrol, teilen sich diese technische Konfiguration vollständig und unterscheiden sich lediglich als Farbgedanken, die auf je 150 einzeln nummerierte Exemplare limitiert sind. Sie sind von der hier beschriebenen Technik insofern nicht zu unterscheiden, als auch sie Riemen, Nabe, Dynamo-Licht und denselben Rahmenaufbau verwenden.
Diese FRIEDA VIII ist für die tägliche Bewegung durch die Stadt gebaut: der Weg zur Arbeit, die Einkaufsroute, der Termin am Nachmittag und der Ausflug ins Umland am Wochenende. Rahmen, Riemen, Nabe, Schutzbleche und Dynamo-Licht arbeiten dabei im gleichen Takt – zuverlässig bei Regen und Staub, ohne monatelangen Pflegeaufwand, und leicht genug, um auch beim Tragen und Lagern nicht zur Last zu werden. Radfieber ordnet sie deshalb konsequent der Kategorie Urban zu, in Trapezform und mit Rahmengrössen von 50 bis 58 Zentimetern.
Innerhalb des Herstellerhauses nimmt die Frieda-Serie eine klar umrissene technische Position ein: Riemenantrieb und klassische Nabenschaltung, konsequent zugrunde gelegt statt Kettenschaltungsumlauf oder Getriebeschalter am Tretlager. Andere Serien desselben Hauses bedienen andere Erwartungen – Stadträder mit Getriebeschalter, sportlichere Bahn- und Singlespeed-Konzepte, elektrisch unterstützte Modelle mit Mittelmotor. Die Frieda-Familie ist jene Interpretation, die Komfort, aufrechte Sitzposition und leisen Lauf über sportliche Leistung stellt.
Ein männliches Gegenstück ist ebenfalls vorhanden: Der zugehörige Friedrich trägt den zweiten Namen desselben Paares und stellt dieselbe Idee in der männlichen Ausführung dar. Ein Vergleich stellt also nicht unterschiedliche Konzepte gegenüber, sondern zwei Ausformungen derselben Idee – ergänzt um die Wahl zwischen acht und elf Gängen. In Alu pure tritt das Material selbst in den Vordergrund: Der blanke Rahmen nimmt Licht, Staub und Stadtgrau auf und macht damit sichtbar, wie er im Alltag behandelt wird. Diese Offenheit ist der bewusste Gegensatz zu einer Farbe, die sich selbst verteidigt – und der Grund, warum dieses Rad über Jahre hinweg nichts verliert.