Singlespeed – aber motorisiert mit Mahle X20, 250 W, 55 Nm. Es ist das ideale E-Bike für Radler, die mit einem Extra-Schub cool und agil durch den Stadtverkehr kommen möchten. Die neueste LED-Technologie von LightSKIN ist perfekt in Lenker und Sattelstütze integriert. Mit dem Carbon Zahnriemen hat man keine Wartungsarbeit, und ohne Öl oder Fett bleibt auch die Hose sauber.
Funktion und Design im Einklang. Der Rahmen ist für außergewöhnliche Anforderungen entwickelt, denn er ist sehr leicht, aber zugleich robust und bietet genügend Raum, um alle Kabel und Bremszüge intern zu verlegen. Der von Schindelhauer patentierte Belt Port, eine fast unsichtbare Öffnung am Ausfallende, ermöglicht den Zahnriemenwechsel. Zur optimalen Justierung der Riemenspannung dient das Schlittenspannsystem.
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Youtube Videos anzeigenGranatrot ist keine Signalfarbe, sondern eine Satzfarbe: ein sattes, warmes Rot, das am glatten Rahmen genauso wirkt wie an einer Ampel, ohne laut zu werden. Bei diesem Rad tritt die Farbe neben einer Konstruktionsidee, die Schindelhauer selbst als Leitmotiv formuliert: innen elektrisch, außen Fahrrad. Der Rahmen aus AL6061-T6 mit Aero-Shape-Rohrsatz ist dreifach konifiziert, also kräftig an den Schweißnähten, mittelstark im Übergang und schlank in der Mitte; geglättete Nähte, interne Zugverlegung und eine integrierte Sattelklemme sorgen dafür, dass keine Kante und keine Leitung das Bild stört. Geschmiedetes Tretlagergehäuse und geschmiedetes Ausfallende mit Schlittenspannsystem sowie dem patentierten Belt-Port nehmen Lasten auf und erlauben den Wechsel des Riemens, ohne das Rad zu zerlegen. Der integrierte Motorstecker sitzt ebenfalls im Rahmen, die hydrogeformte tapered Aluminiumgabel führt die interne Kabelverlegung bis zum Acros ICR Steuersatz mit 1,5 Zoll.
Ein einziges Gangverhältnis verlangt eine präzise Übersetzung, und genau die liefert die Konfiguration: 60 Zähne vorn, 22 Zähnen hinten auf einem 118-Zähne-Zahnriemen von Gates Carbon Drive CDX. Das Verhältnis ist so gewählt, dass eine ruhige Trittfrequenz in der Stadt genügt und der Riemen auch bei höherer Belastung gleichmäßig läuft. Geschaltet wird nicht, weil es nichts zu schalten gibt – das Press-Fit-Innenlager und die Shimano Alfine Hollowtech II Kurbel bilden eine feste Einheit, dazu CNC-gefräste Urban Pedale aus Aluminium für den festen Einstieg. Der Kohlefaser-Zahnriemen ist der Grund, weshalb an diesem Rad nichts geölt und nichts gefettet werden muss und warum die Hose auch nach einer Woche Pause sauber bleibt.
Der elektrische Teil kommt von Mahle und trägt die X20-Kennung. Der Hub Drive arbeitet als besonders leichter Hecknabenmotor mit 250 W und bis zu 55 Nm Drehmoment, angebunden über eine 12-mm-Steckachse direkt im Laufrad; optisch fällt er kaum auf. The Intube-Akku mit rund 250 Wh ruht im Unterrohr und liefert je nach gewählter Stufe zwischen 50 und 80 km, eine volle Ladung dauert etwa drei Stunden, und im Servicefall lässt er sich entnehmen. Gesteuert wird über die Head Unit im Oberrohr, die Bluetooth und ANT+ mitbringt; zusätzlich übersteuern die App für iOS und Android sowie weitere Smart-Funktionen das Rad. Zwei Dinge prägen den Alltag damit stärker als die Zahlen: die völlige Abwesenheit von Kabeln im Sichtbereich und die Tatsache, dass sich die gesamte Technik an zwei Stellen konzentriert – oben im Rohr und im Hinterrad.
Für Licht, Kontakt und Komfort sorgen die Bauteile rundherum. Die LightSKIN Riser Lenkerform trägt den integrierten Scheinwerfer, die LightSKIN-Sattelstütze das integrierte Rücklicht; beide sind StVZO-konform und werden aus dem Akku gespeist, sodass abends nichts nachgerüstet werden muss. Dazu kommen der Brooks Swift Sattel mit verchromtem Gestell, Schindelhauer Ergo Ledergriffe und der Satori Stealth Vorbau aus Aluminium. Die Laufräder arbeiten mit der Schindelhauer StraightPull-Vorderradnabe mit Disc-Aufnahme, dem StraightPull-Nabenmotor des X20, Kinlin TL23R Felgen und Sapim Race Speichen in 3-fach- und 2-fach-Einspeichung, sodass Nabe, Motor und Speichen als Einheit arbeiten; Continental GP Urban Classic Reifen in 35-622 sorgen für ruhiges Rollen, hydraulische Scheibenbremsen Shimano Alfine S7000 mit 160 mm Scheibendurchmesser für sicheres Bremsen bei Nässe. Heckgepäckträgermontage, Ständermontage sowie Aufnahmen für Flaschen- und Schlosshalter sind vorgesehen. Das Gewicht von 13,4 kg in Größe M macht das Rad auch dann gut beherrschbar, wenn es in Keller, Aufzug oder Zug muss.
Vier Bestandteile lösen den Namen auf. ARTHUR ist die Baureihe, benannt nach einem traditionellen europäischen Vornamen, und steht für die Diamantvariante der minimalistischen E-Bike-Reihe; intern heißt sie Avantgardist und meint ein Rad, das elektrisch unterstützt wird, ohne seine Herkunft zu verleugnen. X20 ist die Antriebsgeneration von Mahle mit Hub Drive, 250 W, 55 Nm, Intube-Akku und Head Unit im Oberrohr und grenzt sie von der Vorgängergeneration ab. SSP ist die Abkürzung für Single-Speed-Prinzip und erklärt, warum im Namen keine römische Zahl steht: Getriebestufen werden bei Schindelhauer mit VI und IX bezeichnet, ein Rad ohne Getriebe braucht diese Kennzeichnung nicht. Granatrot ist die Farbe, die der Händlername ergänzt; dieselbe Ausstattung ist auch in Graphitschwarz erhältlich, und die Rahmenhöhen reichen hier von S mit 53 cm bis M mit 56 cm.
Die Baureihe lässt sich nach Schaltung, Motorgeneration und Ausstattung sortieren, und dieses Rad sitzt an der Schnittstelle von allem. Gegenüber der X35-Generation behält es die gleichmäßige Fixed-Drive-Logik, setzt aber auf die neuere X20-Elektrik mit 55 Nm, auf die Head Unit im Oberrohr, auf StraightPull-Naben mit Kinlin TL23R Felgen und auf Alfine S7000 Hydraulikbremsen. Gegenüber ARTHUR VI X20 und ARTHUR IX X20 ersetzt es die Pinion-Getriebeeinheit durch die feste Übersetzung und bleibt damit bei 13,4 kg, während diese Modelle mit Getriebeeinheit und Curana DLite Schutzblechen auf Ganzjahreskomfort und wechselnde Anforderungen setzen. Gegenüber dem ARTHUR Cruiser bleibt es beim 35er Reifen und der sportlich-komfortablen Geometrie, während der Cruiser Frontkorb, stärkeren Backsweep und 47er Reifen mitbringt. Über allen steht das ARTHUR IX ULTIMATE als edelste Ausbaustufe. Farblich teilt sich das Granatrot mit dem X20 SSP in Graphitschwarz, während die getriebenen Modelle in Sahneweiß und Mitternachtsblau erscheinen.
Adressiert sind alle, die im Stadtverkehr nicht langsam sein wollen und gleichzeitig kein Getriebe bedienen möchten. Bei 13,4 kg und einer einzigen Übersetzung ist jedes Manöver einfach: anfahren, halten, wenden, abstellen. Der Carbonriemen bleibt dabei so leise, dass das Rad in Innenstadtlärm nicht auffällt, und die 50 bis 80 km Reichweite decken einen Arbeitstag problemlos ab, ohne dass das Rad über Nacht am Strom hängen muss. Das Licht im Lenker und in der Sattelstütze, die Vollintegration von Akku und Motor sowie der App-Zugriff per Bluetooth schaffen eine Maschine, die im Büro denselben Eindruck macht wie am Samstag auf dem Heimweg. Für alle, die Strecke, Geräuschlosigkeit und geringe Pflege gleich gewichten und dabei ein Rad wünschen, das farblich nicht untergeht, ist dieses Granatrot-Modell die konsequenteste Wahl.
Ein weibliches Gegenstück existiert ebenfalls: Die ANTONIA-Reihe führt dieselben VI- und IX-Kombinationen aus Pinion-Getriebe und Mahle-Antrieb, ist jedoch als Tiefeinsteiger mit abgesenktem Oberrohr und zusätzlicher XS-Größe ausgeführt. Wer eine aufreizende Haltung bevorzugt, wählt damit zwischen zwei Rahmensilhouetten – Diamant für sportlich-klassisches Sitzen und abgesenkter Einstieg für entspanntes Ankommen – bei identischer Technik auf der jeweiligen Ausbaustufe.