Das ASTR RS kombiniert Windkanal-Effizienz mit einem bemerkenswert niedrigen Gesamtgewicht – und dieses Modell verpackt genau diese Stärken in ein unaufregendes, taubengraues Gewand. Die Force-XPLR-Ausstattung bringt vollständig drahtloses Schalten plus eingebauten Leistungsmesser mit, ohne dass es optisch nach Renntechnik schreit.
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Youtube Videos anzeigenIm Herzen arbeitet ein Ultra-HM-Carbon-Rahmen, der als nacktes Chassis nur rund 890 Gramm wiegt und aus der Aero-zu-Gewicht-Studie des FALCN RS hervorgegangen ist; die Gabel setzt auf einen integrierten Diffusor in der Krone. Längerer Radstand, flacherer Lenkwinkel und ein abgesenktes Tretlager geben dem Rad eine ruhige, vertrauensvolle Lage, während die Reifenfreiheit von 52 Millimetern selbst breite Pneus erlaubt. Geschaltet wird mit SRAM Force XPLR 1x13: Die 42er-Kurbel beherbergt einen nur in der Spindel sitzenden Leistungsmesser, das AXS-Schaltwerk kommuniziert funkgesteuert, und die 10–46er-Kassette stellt dreizehn Gänge bereit – ganz ohne äußere Züge. Die 42 Millimeter tiefen DT-Swiss-GRC1600-Carbonlaufräder mit 24 Millimetern Innenmaul rollen auf Vittoria Terreno Dry Pneus in 700x47c mit hellen Seitenwänden. Komplettiert wird das Paket vom Nimbus-Pro-Lenker in Stealth Black, der Forza-Aero-Sattelstütze mit sechs Millimetern Versatz und einem Selle-Italia-Novus-Boost-Superflow-Sattel auf Manganstreben. Lichtanlagen und Träger fehlen, dafür bleiben die Schraubpunkte für Aero-Taschen erhalten – so ist auch leichtes Bikepacking jederzeit möglich. Die Größe XS steht dabei neben weiteren fünf Rahmengrößen zur Auswahl.
ASTR ist der Name der Gravel-Plattform, „ASTor“ gesprochen, abgeleitet vom lateinischen „Aster“ (Stern); eine offizielle Langversion existiert nicht. RS kürzt „Racing Sport“ und markiert die leistungsorientierte Elite-Variante. Force bezeichnet die zweithöchste elektronische Gruppenklasse, XPLR die Schotter-Linie („Explore“). 1x13 nennt ein einzelnes Kettenblatt mit dreizehn Ritzeln. UD Carbon steht für die sichtbare unidirektionale Faserschichtung, und Dove Grey benennt den hellen Grauton im Namen des Modells.
In der ASTR-RS-Reihe nimmt dieser Build die Mittelposition ein: tiefer preislich als die Red-Version, aber mit identischer Drahtlos-Logik kommerziell über den Shimano-Geräten angesiedelt. Gegenüber dem Basis-ASTR bringt das RS das Elite-Carbon, die Aero-Sattelstütze und die windschlüpfigeren Rohre; gegenüber den mechanischen oder elektrischen Zweifach-Modellen verzichtet er auf den Umwerfer und gewinnt dadurch Klarheit am Cockpit und Pflegeleichtigkeit. Die Mangan-Sattelschienen und die schlankeren GRC1600-Felgen grenzen ihn wiederum sichtbar von der Red-Klasse ab.
Dieses Fahrrad ist für moderne Gravelrennen sowie intensive Trainings auf gemischtem Untergrund gedacht: Aerodynamik, geringes Gewicht und der Leistungsmesser helfen Fahrern, über die Distanz Kräfte zu sparen. Wer Expeditionen mit viel Gepäck plant, ist beim Kanzo Adventure besser bedient, das Beleuchtung und Träger schon ab Werk trägt; wer cyclocross-typische Anforderungen sucht, findet im entsprechenden Kategorienumfeld andere Modelle. Diese Grau-Variante bleibt damit das unaufdringliche Sportgerät der ASTR-Familie – bereit für schnelle Runde, klare Daten und den nächsten Start.