Leicht, schnell, aerodynamisch: Dieses High-End-Gravel-Racebike mit Shimano GRX Di2 2x12-Antrieb und Fulcrum-Carbon-Laufrädern wiegt nur 8,2 kg. Die Geometrie vereint Camino-Vielseitigkeit mit Xenith-Ergonomie. Cool Grey-Design, vibrationsdämpfend, wartungsfreundlich – ideal für Rennen und lange Touren.
Leicht, robust und renntauglich Cross Fahrrad, mit optimierter Aerodynamik für den Renneinsatz. Ein Bike mit auf lange Distanzen abgestimmter Marathon-Ergonomie, konsequent auf Rennen und schnelle Ausfahrten ausgelegt.
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Youtube Videos anzeigenNur 8,2 Kilogramm bringt das Camino RS PRO DI2 auf die Waage – möglich wird das durch einen hochwertigen Carbonlegerahmen mit Race-Aero-Anspruch, bei dem die Züge vollständig intern verlegt sind. Angetrieben wird es von der kabellosen Shimano-GRX-825-Di2-Funkschaltung, die vorne wie hinten in 2x12-Konfiguration arbeitet und damit auf 24 Gänge kommt. Ein elektronischer Umwerfer bewegt die Kette zwischen 48 und 31 Zähne, die weit gestaffelte Kassette greift von 11 bis 36 Zähne. Die Fulcrum-Soniq-Carbonlaufräder tragen 40 mm breite Schwalbe-G-One-R-Pro-Pneus der Größe 40-622, und der Rahmen lässt sogar 45 Millimeter Reifenfreiheit zu. Eine Beleuchtung ist nicht an Bord, und wie bei allen RS-Versionen fehlen bewusst Aufnahmen für Gepäckträger oder Schutzbleche – hier zählt Gewicht statt Traglast. Zu den Besonderheiten gehören die hydraulischen GRX-Scheibenbremsen mit 160-mm-Rotoren, das Cockpit von Deda Elementi, ein Fizik-Vento-Argo-Sattel, die Carbon-Sattelstütze aus der Scorpo-Serie und eine serienmäßige STEVENS-D85-Klingel; das zulässige Gesamtgewicht beziffert der Hersteller mit 115 Kilogramm.
Hinter dem Modellnamen stecken fünf Bestandteile mit je eigener Aussage. „Camino" ist spanisch und übersetzt ganz schlicht mit „Weg" oder „Pfad", passend für ein Bike, das Asphalt und Schotter gleichermaßen kennt. „RS" verweist auf den Rennsport und grenzt die sportlichen Varianten von den gemütlicheren Serienmodellen ab. „PRO" kennzeichnet die höchste Ausstattungslinie innerhalb der Baureihe. „Di2" ist die Kurzform für die elektronische Schalttechnik des Antriebsherstellers, die das Umschalten per Knopfdruck und Funksignal erledigt. Und „Cool Grey" schließlich benennt die dezent-graue, nordisch klare Farbgestaltung dieses Modells.
Das Camino RS PRO DI2 teilt sich den aerooptimierten Rennrahmen mit dem RS PRO AXS, geht beim Antrieb aber einen anderen Weg: Statt der 1-fach-Schaltung von SRAM arbeitet hier die Shimano-GRX-825-Di2 mit zwei Kettenblättern und insgesamt 24 Gängen, kombiniert mit Fulcrum-Soniq-Carbonlaufrädern statt der Zipp-Räder beim AXS-Geschwister. Gegenüber dem günstigeren Camino RS, das die RS-Geometrie mit SRAM Apex XPLR AXS 1x12 auf DT-Swiss-Laufrädern fährt, wirkt das PRO DI2 mit seinem höherwertigen Antrieb und rund 400 Gramm weniger Gewicht deutlich nobler ausgestattet. Und im Kontrast zu den Allround-Caminos ohne RS-Zusatz, die komfortabler geschnitten sind und Montagepunkte für Gepäckträger und Schutzbleche bieten, bleibt das RS PRO DI2 ein puristisches Sportgerät – bewusst ohne diese Alltagserweiterungen.
Gedacht ist dieses Gravelbike für alles, was schnell und weit zugleich ist: Gravelrennen, zügige Trainingsrunden und ausgedehnte Ausfahrten auf gemischtem Untergrund. Die Marathon-Ergonomie des Rahmens, inspiriert vom Endurance-Rennrad des gleichen Herstellers, macht dabei lange Sattelzeiten erträglich, während die vibrationsdämpfende Lenkgeometrie raue Schotterabschnitte glättet. Die 2x12-Schaltung liefert die große Bandbreite, die auf langen Strecken mit Steigungen und schnellen Abfahrten gefragt ist – ein Vorteil gegenüber dem kompromisslos auf 1x13 getrimmten RS PRO AXS. Wer sich dagegen vor allem fürs Touren mit Gepäck, Schutzblechen und aufrechter Sitzposition interessiert, ist mit den nicht-rennorientierten Camino-Modellen besser beraten; das RS PRO DI2 bleibt in dieser Baureihe das vielseitigste Rad mit Race-Anspruch.