Das Aviolo 8.1 ist ein hochwertig ausgestattetes Tourenbike mit leichtem Aluminiumrahmen, komfortabler Geometrie und einer Magnesium-Luftfedergabel mit 60 mm Federweg. Die Shimano CUES 2x11-Schaltung bietet eine breite Übersetzung, während Schwalbe Marathon Efficiency-Reifen hohen Pannenschutz garantieren. Tektro Hydraulikbremsen sorgen für zuverlässig dosierte Verzögerung.
Universelles, top ausgestattetes Fahrrad in edlem Nordic Fade – ideal für Stadt und Tour.
Zum Anfahren und Absteigen ist dieses Rad ausdrücklich gebaut: Der Rahmen aus Aluminium 6061 liegt als LT-Trapez vor, bei dem das Oberrohr tief nach unten läuft und den Weg über das Vorderrad freigibt. Wer täglich am Bahnhof einsteigt, an einer Ampel anhält oder auf schmalen Wegen rangiert, kommt hier ohne Verrutschen und ohne Hochheben des Rads in Bewegung. Technisch ist der Aufbau trotzdem der eines Langstreckenrads: 142 mm O.L.D., intern verlegte Züge, BSA-Tretlager und Postmount-Aufnahmen für 160-mm-Scheiben. Mit 16,4 kg bleibt das Rad in der Stadt gut beweglich, und die Rahmenlängen XS, S und M decken die Körpergrößen ab, für die diese Form gedacht ist. Das tiefe Blau Nordic Fade unterstreicht die ruhige, reduzierte Linie, die es schon im Stand ausstrahlt.
Die Schaltung dieses Rads ist die umfangreichste, die die Aviolo-Reihe in dieser Rahmenvariante zu bieten hat: Die Shimano CUES U6000 arbeitet als Kettenschaltung mit zwei Kettenblättern und einem 11-fach-Schaltwerk. Die Hollowtech-II-Garnitur FC-U6010-2 liefert 46 und 32 Zähnen, die Kassette CS-LG400-11 reicht von 11 bis 45 Zähnen – zusammen 22 Gänge bei 48 Zähnen Gesamtkapazität. Diese Bandbreite ist der Grund, warum das Rad auf Umlaufscheiben, Kuppen und langen Geraden gleichmäßig fährt: Der Anstieg wird in Ruhe überwunden, die Abfahrt nutzt die Zahnlücken, die 32 Zähnen bieten. Umwerfer FD-U6010-LL3 und Shadow-Schaltwerk RD-U6020-11-SGS wechseln dabei schnell und präzise, die LINKGLIDE-Kette CN-LG500 hält die Verbindung ruhig.
Die Federung trägt entscheidend dazu bei, dass daraus ein dauerhaft angenehmes Rad wird: Die Luftfedergabel SR Suntour NRX32IL-D bietet 60 mm Federweg, und weil sie mit Luft arbeitet, lässt sie sich auf das eigene Gewicht und die gewünschte Härte einstellen – mehr Komfort als eine Stahlfeder bei gleichem Aufbau. Gegenüber den Modellen mit Stahlfederung wie dem 6.1 und dem 5.2 ist genau dieser Unterschied spürbar, ohne dass sich dafür eine regelmäßige Wartung ergibt. Die hydraulischen Scheibenbremsen Tektro Volans mit HD-T3520-F vorn und HD-T532-R hinten bremsen über 180-mm-Scheiben Tektro TR180-45A mit Center Lock und Drei-Finger-Hebeln, die auch bei Nässe dosiert arbeiten. Auf Oxygen Edge T26 Felgen in 26x622 ETRTO laufen 45-622 Schwalbe Marathon Efficiency Evolution mit V-Guard, ADDIX Race und Reflexstreifen, abgerundet durch die Strummer RTP-1 Naben.
Ausgerüstet ist das Rad für Wege, die länger dauern als eine Runde um den Block: Der Hubdynamo Shutter Precision PL-6 speist den Trelock Light Hammer 80 LED-Scheinwerfer mit 80 Lux und das B+M Xeltec Mini Standrücklicht, sodass die Sichtbarkeit nicht von einem geladenen Akku abhängt. Der Gepäckträger Racktime STV RC 04 im SNAP-IT-2.0- und QL3.1-System ist die eigentliche Reiseausstattung: Er trägt Packtaschen, seitliche Gepäckträger und große Taschen, womit sowohl Bikepacking als auch mehrtägige Touren und der tägliche Einkauf möglich sind. Curana Apollo 60 Schutzbleche halten bei Nässe das meiste Wasser ab, der STEVENS Edge Ständer mit KSA-40-Aufnahme und die D85 Klingel ergänzen den Alltag, und der Scorpo Rise Lenker mit 680 mm Breite, 9° Kröpfung und 25 mm Rise, der Scorpo Vorbau mit 20°, der Selle Royal Vivo Ergo Royal Sattel und die Scorpo Sattelstütze mit 10 mm Offset sorgen für eine entspannte, aufrechte Sitzposition. Mit ATB Alu Pro Reflex Pedalen, 140 kg Gesamtmasse sowie der Zulassung für Kindersitze und Anhänger bis 40 kg beziehungsweise 80 kg mit Anhängerbremse ist es für fast jeden Einsatzzweck vorbereitet.
„Aviolo" steht für die Modellreihe der STEVENS-Reise- und Tourenräder, deren gemeinsame Merkmale ein leichter Aluminiumrahmen, eine gefederte Vordergabel, Nabendynamolicht, Gepäckträger und Schutzbleche sind. Die 8 benennt die Ausstattungsstufe und ordnet das Rad zwischen dem 6.1, dem 7.1 und dem 5.2 unten sowie dem 9.1 oben ein. Die 1 hinter dem Punkt weist die Antriebsart aus: Die Aviolo 1er-Modelle – 6.1, 7.1, 8.1 und 9.1 – arbeiten mit Kettenschaltung, während das 5.2 mit Gates-Riemenantrieb und Shimano Nexus 8 fährt. „LT" bedeutet Low Tube und beschreibt den Trapezrahmen mit deutlich abgesenktem Oberrohr, die zweite Rahmenform des 8.1 neben dem Diamantrahmen HT. Nordic Fade ist die Farbbezeichnung, ein tiefes Blau.
Innerhalb der Aviolo-Reihe nimmt das 8.1 die gehobene Mittelposition ein: Mit 22 Gängen und 48 Zähnen Kapazität erreicht es dieselbe Bandbreite wie das 9.1, das mit CUES U8000, Shimano-eigenen CUES-Bremsen und 15,9 kg die Spitze hält, während die 8.1 mit CUES U6000, Tektro Volans und 16,4 kg auskommt. Darunter folgen das 7.1er mit 20 Gängen, das 6.1 mit 18 Gängen und Stahlfederung sowie das 5.2 mit Riemen und Shimano Nexus 8. Der Unterschied zwischen HT und LT liegt allein im Rahmen: Die HT-Version reicht mit 700 mm breitem Scorpo-Rise-Lenker und den Größen XS bis XXL weiter, die LT-Version bringt es mit 680 mm Breite und den Größen XS, S und M auf die kompaktere, niedrigere Ausführung. Gabel, Antrieb, Bremsen und Laufräder sind bei beiden identisch.
Der Einsatzzweck dieses Rads ist die Mischung aus Reise- und Alltagstauglichkeit: Der niedrige Einstieg erleichtert das Anfahren an jeder Ampel und das Absteigen vor der Haustür, während die 22 Gänge, die 180-mm-Scheibenbremsen und die 45-mm-Reifen auf längeren Wegen für Sicherheit und Tempo sorgen. Die Luftfedergabel ist dabei der Teil, der über Stunden entscheidet – weil sie passend eingestellt werden kann, sitzt man auch nach einem langen Tag noch entspannt. Wer Gepäck transportiert, nutzt den Racktime-Träger für Packtaschen oder Bikepacking-Taschen, wer abends unterwegs ist, profitiert von 80 Lux und Standrücklicht, und wer Kinder oder Anhänger befördert, findet die nötigen Freigaben vor. Gegenüber den Modellen mit Stahlfederung ist es das deutlich komfortablere Rad, und gegenüber der HT-Version die Wahl für alle, die einen niedrigen Einstieg dem größeren Größenspektrum vorziehen.