Dieses Arthur Cruiser E-Bike ist ein Sondermodell und kommt mit speziellem Pelago Front Korb und breiten Reifen. Der Lenker hat einen größeren Backsweep und bietet dadurch Komfort und entspannteres Fahrverhalten. Kombiniert mit dem Mahle X35 System und dem Gates Carbon Zahnriemen ist es das perfekte Alltags E-Bike.
Der 250-Watt-Nabenmotor im Hinterrad treibt das Fahrrad an, wobei der Akku sich im Unterrohr versteckt ist. Dabei bietet das Arthur E-Bike alles, was für den Stadtverkehr unerlässlich ist, z. B. die dezent in Lenker und Sattelstütze integrierte, StVZO-konforme Lichtanlage von LightSKIN und die hydraulische Scheibenbremsanlage von Formula.
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Youtube Videos anzeigenDieses Rad ist als Sondermodell gedacht und merkt sich entsprechend: breite Reifen, ein Lenker mit stärkerem Backsweep und ein Frontkorb von Pelago prägen den Auftritt, der Mahle-X35-Antrieb und der Gates Carbonriemen die Mechanik. Die Folge ist eine Maschine, die weniger auf Tempo als auf Gelassenheit ausgelegt ist – mit der Übersicht eines Fahrrads und der Kraft eines E-Bikes. Ihr Rahmen ist ein Aluminiumrahmen in Diamantform ohne Federung, dessen Kabelführung vollständig in Rahmen und Gabel integriert ist; dadurch bleibt die Silhouette frei von sichtbaren Zügen und wirkt abgerundet und sauber. In der Sitzposition schlägt sich der breitere Backsweep unmittelbar nieder: Die Hände ruhen weiter zurück, die Schultern entspannen, und das Lenken wird auch in langsamer Stadtfahrt ruhig und leicht.
Die Mechanik ist bewusst einfach gehalten. Ein Zahnriemen von Gates Carbon Drive überträgt die Kraft, und weil das Carbonband statt einer Kette läuft, entfallen Kettenölflecken, Kettenverschleiß und die regelmäßige Pflege eines geschmierten Antriebs. Da es sich um eine Singlespeed-Konfiguration handelt, gibt es nur eine feste Übersetzung und damit auch nichts, was während der Fahrt eingestellt werden müsste. Genau diese Reduktion macht das Rad für den Alltag angenehm: Was nicht vorhanden ist, kann weder verschmutzen noch verschleißen. Die 47 Millimeter breiten Reifen ergänzen das um eine zweite Ebene – sie geben auf Kopfsteinpflaster, in Pfützen und auf glattem Asphalt eine ruhige, komfortable Fahrt und nehmen dem Rad etwas von der Nervosität, die schmale Reifen auf Kopfsteinen erzeugen.
Den Schub liefert Mahle mit der X35-Generation. Ein 250-Watt-Nabenmotor im Hinterrad treibt das Rad an, während der Akku im Unterrohr verschwindet und damit Teil der Rahmenoptik bleibt. Die Stärke der Unterstützung wird per Knopfdruck über den iWoc-ONE-Button am Oberrohr gesteuert; die LED-Farbskala an derselben Stelle gibt Auskunft über den Ladezustand. Zusätzlich lassen sich Geschwindigkeitsanzeige, Wetterdaten und GPS-Navigation über die MAHLE Ebikemotion-Smartphone-App nutzen. Damit sitzen alle Bedienelemente an einer Stelle, und das Rad lässt sich zwischen Wegen stehen lassen, ohne dass eine Anzeige im Blickfeld ablenkt.
Für Sichtbarkeit und Sicherheit ist die Ausstattung entsprechend ausgelegt. Die StVZO-konforme Lichtanlage von LightSKIN ist dezent in Lenker und Sattelstütze integriert, also dort, wo sie ohne zusätzliche Halterung arbeitet und weder Kabel noch Kanten im Stadtbild hinterlässt. Die hydraulische Scheibenbremsanlage von Formula sorgt dafür, dass die 47er Reifen auch bei Nässe planbar beherrscht werden. Der Pelago Frontkorb nimmt Einkäufe, Tasche oder Picknickausrüstung auf und macht das Rad zu einer praktischen Begleitung für Wege, die mit dem Rad erledigt werden sollen. Mit einem Gewicht von 15,9 kg bleibt das Rad trotz Korb und Motorkraft gut zu bewegen, und die vier Rahmengrößen von S mit 53 cm über M mit 56 cm und L mit 59 cm bis XL mit 62 cm decken eine weite Spanne ab.
Der Name besteht aus drei Angaben mit unterschiedlichen Aufgaben. ARTHUR steht für die Baureihe, deren interne Bezeichnung Avantgardist lautet und die Schindelhauer nach einem klassischen europäischen Vornamen benennt; der Name verleiht dem urbanen Charakter eine persönliche Note und bezeichnet hier die Variante mit Diamantrahmen. Cruiser ist die Zusatzbezeichnung, die diesen Sondermodell-Charakter markiert: Frontkorb, stärkerer Backsweep und die breiten 47er Reifen kennzeichnen eine Ausrichtung auf entspanntes Fahren statt auf sportliche Effizienz. X20 wäre die Nachfolgegeneration mit mehr Drehmoment, X35 bezeichnet die hier verbaute Mahle-Generation mit 250-Watt-Nabenmotor. Eine römische Ziffer fehlt im Namen, weil es keine Getriebestufe gibt – dieses Arthur ist ein Singlespeed, und genau das unterscheidet es von den VI- und IX-Modellen. Graphitschwarz wird im Händlernamen gesondert geführt.
Der Cruiser ist die lässigste und zugleich am stärksten ausgestattete Interpretation der Baureihe, und er hebt sich von den drei anderen Arthur-Ausprägungen deutlich ab. Gegenüber dem ARTHUR X35, dem sportlich-komfortablen Singlespeed mit schmaleren Reifen und gestreckterer Sitzposition, tauscht der Cruiser Geschwindigkeit gegen Gemütlichkeit: breitere Reifen, mehr Backsweep und der Korb verändern die Geometrie des Alltags, ohne das Prinzip aus Rad, Riemen und Nabenmotor aufzugeben. Gegenüber den Pinion-Varianten VI und IX, die mit Getriebeeinheit und Ganzjahreskomfort auf wechselnde Anforderungen reagieren, steht der Cruiser für eine klarere Linie: eine feste Übersetzung, ein geradliniges Cockpit und eine Ladefläche, die den Einkauf an Bord bringt. Gegenüber der X20-Generation behält er die leichtere X35-Basis und setzt auf unkomplizierte Technik. Farblich teilt er sich das Graphitschwarz mit den anderen Singlespeed-Versionen, während die getriebenen Modelle in helleren und dunkleren Blautönen erscheinen. Das ist die unterste und obere Grenze dieses Rads – und genau deshalb die ausgewogenste Lösung für Pendler und Einkaufsradler.
Der gedachte Einsatzzweck liegt im ruhigen Städteverkehr. Der breitere Backsweep verlagert die Sitzposition nach hinten und oben, was Schulter und Nacken entlastet, wenn es häufiger zum Anhalten, Warten oder langsamen Rollen kommt. Die 47er Reifen dämpfen zusätzlich, sodass auch beschädigte Fahrbahnen oder Kopfsteinpflaster entspannt überfahren werden. Der Frontkorb erweitert den Nutzungsbereich über die reine Fortbewegung hinaus: Einkäufe, eine Handtasche oder der Transport für die Arbeit sind mit diesem Zubehörteil ohne weitere Umbauten möglich. Gleichzeitig bleibt der Antrieb so unauffällig, dass das Rad im Verkehrsraum wie ein klassisches Fahrrad wirkt und die elektrische Unterstützung erst beim Anfahren oder an Steigungen spürbar wird. Damit eignet es sich für alle, die täglich unterwegs sind, nicht für einen einzelnen Zweck optimieren wollen und dabei auf Komfort, Geräuschlosigkeit und geringe Pflege Wert legen.
Ein weibliches Gegenstück existiert ebenfalls: Die ANTONIA-Reihe führt dieselben VI- und IX-Kombinationen aus Pinion-Getriebe und Mahle-Antrieb, ist jedoch als Tiefeinsteiger mit abgesenktem Oberrohr und zusätzlicher XS-Größe ausgeführt. Wer eine aufreizende Haltung bevorzugt, wählt damit zwischen zwei Rahmensilhouetten – Diamant für sportlich-klassisches Sitzen und abgesenkter Einstieg für entspanntes Ankommen – bei identischer Technik auf der jeweiligen Ausbaustufe.