Das Antonia VI X35 E-Bike kombiniert das Mahle X35 System mit einer Pinion C-Linie Getriebeeinheit mit 6 Gängen. Mit dem Gates Carbon Zahnriemen legt man drei bis viermal so viele Kilometer zurück wie mit einer Kette - bei gleicher Effizienz, aber weniger Wartung. Der 250-Watt-Nabenmotor im Hinterrad treibt das Fahrrad mit 40Nm an.
Sehen und gesehen werden: mit Antonia kann man auch bei Dunkelheit sicher Fahrrad fahren. Die kleinste StVZO-konforme Lichtanlage von LightSKIN besticht durch ihre kompromisslose Integration in Lenker und Sattelstütze. Vor Nässe und Schmutz ist man dank serienmäßig verbauter Curana-Schutzbleche bestens geschützt. Ein Gepäckträger ist optional erhältlich.
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Youtube Videos anzeigenSahneweiß verleiht diesem Rahmen eine helle, ruhige Ausstrahlung und rückt die Details in den Vordergrund: Gearbeitet wird aus wärmebehandeltem AL6061-T6 im dreifach konifizierten Aero-Shape-Rohrsatz – kräftig an den Schweißnähten, schlank in der Rohrmitte, steif dazwischen. Geschmiedetes Tretlagergehäuse und geschmiedete Ausfallenden mit Schlittenspannsystem und Belt-Port, integrierte Sattelklemme, geglättete Schweißnähte sowie eine durchgehend interne Zugverlegung halten die Optik frei von Störungen. Ergänzend kommen eine hydrogeformte Aluminiumgabel mit konischem Schaft, 15-mm-Steckachse und Post-Mount-Aufnahme sowie der Acros-ICR-Steuersatz in 1,5 Zoll hinzu.
Die Pinion-C-Line sitzt als geschlossene Einheit im Innenlager und bietet sechs mechanische Stufen, die auch im Stillstand durchlaufen. Große Sprünge zwischen den Übersetzungen sorgen für ein ruhiges Anfahren in der Stadt, und an der Ampel wechselt der Gang innerhalb von Sekunden. Die trockene, dichte Konstruktion bleibt nach Regen und Schmutz zuverlässig funktionsfähig, und ihre tiefe Lage im Tretlager senkt zusätzlich den Schwerpunkt.
Gekoppelt wird über einen Gates-Carbon-Drive-Zahnriemen CDX: 115 Zähne auf dem Riemen, 39 Zähnen vorn, 28 Zähnen hinten. Belt-Port und Schlittenspannsystem im Ausfallende halten die Spannung dauerhaft justierbar. Der rechnerische Vorteil: rund das Drei- bis Vierfache an Kilometern gegenüber einer Kette – bei gleicher Effizienz und mit einem Pflegeaufwand, der sich auf wenige Handgriffe im Jahr beschränkt, während die Kleidung sauber bleibt.
Das Licht gehört ebenfalls zum Konzept: Der LightSkin-City-Lenker führt den Scheinwerfer, die LightSkin-Sattelstütze das Rücklicht. Beide Leuchten sind StVZO-konform und speisen sich aus dem Akku des E-Bikes, sind also jederzeit startklar. Im Pedalbetrieb arbeitet das E-Bike als komplettes Lichtsystem, in der Stadt und bei Dämmerung gleichermaßen zuverlässig.
Um wetterfesten Komfort kümmern sich die Curana-CLite-Schutzbleche; Lenkerbild und Griffgefühl übernehmen der Satori-Stealth-Vorbau und die Schindelhauer-Ergo-Ledergriffe, und der Brooks-B17-S-Lady-Sattel auf verchromtem Gestell sitzt weich. Shimano-Alfine-Hydraulikbremsen mit 160-mm-Scheiben liefern kraftvolle, dosierbare Bremskraft. Schindelhauer-Hochflanschnaben mit Sapim-Race-Speichen tragen Alexrims-CXD26-Felgen und Continental-GP-Urban-Classic-Reifen in 40-622 – komfortabel auf Asphalt und sicher auf leichtem Pflaster. In Größe M wiegt das Bike 15,7 beziehungsweise 15,9 kg, als zulässiges Gesamtgewicht sind 130 kg freigegeben.
Unterstützung liefert der MAHLE-ebikemotion-HUB-Drive-M1 als Nabenmotor im Hinterrad mit 250 Watt, 40 Nm Drehmoment und Unterstützung bis 25 km/h. Der Intube-Akku mit rund 250 Wh verschwindet vollständig im Unterrohr, gesteuert wird über das iWOC-ONE-Cockpit per Knopfdruck am Oberrohr oder per App über Bluetooth und ANT+. Da die Kraft ausschließlich am Hinterrad ansetzt, bleibt der Antriebsstrang unbelastet und das Fahrgefühl auch ohne Hilfeleistung selbstverständlich.
Für Ausflüge mit Gepäck ist das Rad vorbereitet: Flaschenhalter, Schlossaufnahme, Ständermontage und Hinterradträger-Aufnahme sind vorgesehen, und die breiten Stadtreifen dämpfen Schlaglöcher und Kanten. Mit Getriebe, Riemen und serienmäßiger Beleuchtung ergibt sich ein Aufbau, der auch nach einem vollen Arbeitstag zuverlässig und pflegeleicht läuft.
Die Urban-Baureihen dieser Marke verzichten auf technische Typenkürzel und vergeben Vornamen – jedes Rad erhält dadurch eine eigene Persönlichkeit. „Antonia" ist der Name dieses Rads und bildet mit „Arthur" ein bewusst gesetztes Namenspaar in weiblicher und männlicher Form. „VI" ist eine römische Ziffer und zugleich die Gangkennzahl: VI steht für sechs Gänge in der Pinion-C-Line, während die Schwesternmodelle IX und IX X20 neun Stufen bieten. „X35" benennt die verbaute Motorgeneration, den MAHLE-HUB-Drive-X35 mit 40 Nm Drehmoment; das stärkere Aggregat derselben Familie trägt die Kennung X20 für 55 Nm. „Sahneweiß" steht abschließend für die Lackierung, die zweite Farbe der Serie heißt Salbeigrün.
Innerhalb der Modellfamilie sind drei Freiheitsgrade offen: die Zahl der Gänge, die Leistung des Motors und die Farbe. Die VI-Version arbeitet mit sechs größeren Stufen und eignet sich damit für alle, die wenige, dafür gut gewählte Gänge fahren möchten; neun Pinion-Stufen verteilen die Übersetzungen gleichmäßiger über den gesamten Bereich, was an Steigungen, im Stadtverkehr mit häufigem Anfahren und mit Gepäck spürbar wird. IX X20 kombiniert die neun Stufen mit 55 Nm. Dazu kommen die Rahmengrößen XS mit 48 cm für etwa 155 bis 165 cm Körpergröße, S mit 52 cm für etwa 165 bis 175 cm und M mit 56 cm für etwa 175 bis 185 cm sowie die Farben Sahneweiß und Salbeigrün.
Über die Antriebsvarianten hinaus umfasst das Programm weitere Linien: Das Gravel-Diamant setzt auf sportlichere Komponenten für schnellere Touren, die Bosch-betriebenen E-Bikes auf noch mehr Drehmoment für steile Mittelgebirgsrouten, die Nexus-Modelle auf die schlichte Stadtmaschine und die Singlespeeds auf die reduzierte Lösung für alle, die den Antrieb bewusst einfach halten möchten.
Der männliche Namensvetter Arthur unterscheidet sich vor allem in der Rahmenform. Die Antonia VI X35 trägt einen Trapezrahmen, Arthur einen Diamantrahmen: Beim Trapez fällt das Oberrohr zur Kopfseite hin ab, die Überfahrthöhe sinkt, das Auf- und Absteigen in Alltagskleidung gelingt leichter, und die Sitzposition wirkt aufrechter und entspannter – bei häufigem Stop-and-go ein deutlich spürbarer Vorteil. Der Diamantrahmen punktet seinerseits mit geradem Oberrohr und der klassisch-sportlichen Anmutung.
Technisch sind beide Baureihen deckungsgleich: Pinion-C-Line-Getriebe, Gates-Carbon-Drive-Riemen CDX, MAHLE-HUB-Drive-X35 mit 250 Watt und 40 Nm, LightSkin-Lichtanlage in Lenker und Sattelstütze, Curana-CLite-Schutzbleche, Shimano-Alfine-Hydraulikbremsen mit 160 mm, Brooks B17 S Lady auf verchromtem Gestell, Alexrims-CXD26-Felgen und Continental-GP-Urban-Classic-Reifen, bei rund 15,9 kg in Größe M. Unterschieden wird also nach Rahmenform, Farbe und Größe, während Ausstattung, Antrieb und Gewicht gleich bleiben.
Bei den Größen unterscheiden sich die Modelle ebenfalls: Die Antonia VI X35 und IX X35 werden in XS mit 48 cm, S mit 52 cm und M mit 56 cm Rahmenlänge gefertigt, Arthur dagegen in XS 50 cm, S 53 cm, M 57 cm und L 59 cm. Grundsätzlich wird bei diesem Hersteller nicht nach Damen und Herren getrennt – zu jedem Trapezmodell gibt es ein Diamant-Pendant und umgekehrt, etwa Emil zu Emilia, Gustav zu Greta, Ludwig zu Lotte oder Heinrich zu Hannah. Entscheidend ist damit die gewünschte Sitzposition, nicht das Geschlecht.
Wer tiefer sitzen, häufiger auf- und absteigen und im Stadtverkehr ruhig und aufrecht ankommen möchte, liegt mit der Antonia VI X35 richtig. Wer das Gerade des Oberrohrs und den sportlichen Charakter des Diamantrahmens sucht, ist mit dem Arthur ebenso gut bedient – bei identischem Gewicht, identischem Antrieb und identischer Ausstattung.
Diese Antonia ist für die Wege und Wetter gemacht, die im Alltag tatsächlich vorkommen: integrierte StVZO-Beleuchtung, Schutzbleche und Riemenantrieb sorgen dafür, dass das Bike jederzeit los kann. Der starre, leichte Aluminiumrahmen mit Trapezgeometrie, die 700C-Laufräder und der Brooks-Sattel ermöglichen entspanntes Sitzen über längere Distanzen, während das Pinion-Getriebe in der Fläche sparsam arbeitet und am Berg präzise unterstützt. Über die Hinterradträger-Aufnahme lässt sich Gepäck für Tages- und Wochenendausflüge aufnehmen.
Damit deckt die VI-Version jene Fälle ab, in denen sechs Gänge, 40 Nm und rund 16 kg genau die richtige Mischung aus Ausstattung und Gewicht ergeben: auf dem täglichen Weg zur Arbeit, beim Einkauf in der Innenstadt, beim Ausflug ins Umland und bei jeder längeren Runde, die auf Asphalt und gutem Radweg stattfindet.