Das ASTR bringt die komplette Eigenschaftsfülle des ASTR RS zu einem spürbar erschwinglicheren Preis – von den aerodynamischen Verfeinerungen bis zur modernen Gravel-Geometrie. Diese Ausführung kombiniert den HM-Carbon-Rahmen mit elektronischer Shimano GRX800 Di2 und zeigt sich in edlem Schwarz-Bronze.
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Youtube Videos anzeigenDas ASTR liefert sämtliche Tugenden des ASTR RS zu einem günstigeren Preis – von der Aero-Optik der Rohrprofile bis zur wettbewerbsfähigen Geometrie. Der Rahmen besteht aus HM-Carbon mit BB86-Innenlager, kurzen Kettenstreben und einer Reifenfreiheit von 47 Millimetern im Zweifach-Format (beim einblättrigen Aufbau wachsen 52 Millimeter ins Rad). Angetrieben wird der Flitzer von der Shimano GRX800 Di2 im 2x-Setup: Die elektronische Schaltung verbindet die 48/31er-GRX-820-Kurbel mit einer 11–34er-Ultegra-Kassette und stellt damit 24 Gänge bereit, die auch unter Last synchron und präzise wechseln. Beleuchtung ist nicht vorgesehen, ebenso wenig wie Gepäckträgeraufnahmen; wer leicht unterwegs bleibt, nutzt Aero-Rahmen- und Satteltaschen mit den passenden Anschraubpunkten. Zu den Extras an Bord zählen das integrierte Forza-Cirrus-Pro-Cockpit mit 16-Grad-Ausschwung, die tubeless-fähigen DT-Swiss-GRC1600-Laufräder in 42 Millimetern Tiefe, die Vittoria-Terreno-Dry-Pneus mit braunen Seitenwänden, der komfortable Selle-Italia-Novus-Boost-Superflow-Sattel und die runde 4ZA-Cirrus-Sattelstütze. Das elegante Black-Metallic-Finish mit Bronze-Gold-Akzenten macht das Rad zum Hingucker; die Rahmengröße XS spricht kompaktere Fahrerinnen und Fahrer gezielt an.
ASTR steht als plattformeigener Familienname für die komplette Linie, ausgesprochen „ASTor“ und angelehnt an das lateinische „Aster“ (Stern); eine amtliche Langform veröffentlichte der Hersteller nie. GRX ist die Gravel-Komponentenfamilie des Antriebszulieferers, 800 deren gehobene elektronische Ausbaustufe innerhalb der Gruppe. DI2 ist dessen Bezeichnung für das digitale, batteriebetriebene Schalten ohne mechanische Züge. 2x beschreibt die Bauweise mit zwei Kettenblättern – hier 48/31 – für einen weiten Entfaltungsbereich. Black Metallic/Bronze Gold kennzeichnet die Lackierung mit dunkler Metallic-Basis und bronzefarbenen Details im Goldton; XS schließlich ist die kleinste erhältliche Rahmengröße.
Die ASTR-Familie gliedert sich in Basis, RS und E-Variante. Das Basis-ASTR fährt HM-Carbon mit aeroformten Rohren und runder Sattelstütze und lässt sich mechanisch wie elektronisch bestücken; das RS-Modell steigert auf Elite-Carbon, Aero-Sattelstütze und integriertes Nimbus-Pro-Cockpit bei reiner Elektronik; die E-ASTR ergänzt einen E-Antrieb. Innerhalb des Basis-Programms belegt dieser Aufbau die obere Liga: Während die GRX600-Ausführung mechanisch mit zwei Kettenblättern arbeitet, schaltet dieser Build per DI2 vollautomatisch abgestimmt; die Apex-AXS-Variante setzt dagegen auf ein einblättriges Funk-Antriebskonzept von SRAM. Mit integriertem Cirrus-Pro-Cockpit und GRC1600-Carbon-Laufrädern manövriert sich dieses Modell als eleganter Mittelweg: komplette Elektronik, sportliche Ausstattung, zivilerer Preis als im RS-Bereich.
Der Einsatzzweck liegt klar im sportlichen Gravel-Segment: schnelle Ausfahrten, Feierabend-Runden und lokale wie regionale Schotterwettkämpfe. Die 47-Millimeter-Pneus im 2x-Layout balancieren Grip und Rollwiderstand, die Di2-Elektronik wechselt mühelos und wartungsfreundlich ohne Züge – ideal, wenn die Kilometerzahl hochgeht. Anders als das tourenfreundliche Kanzo Adventure, das für Bikepacking und Beleuchtung konzipiert ist, bleibt das ASTR bewusst auf Leistung getrimmt; gegenüber dem älteren Kanzo Fast überzeugt es mit neuerer Aero-Generation und breiterem Reifenfenster. Und anders als das alltagsnahe Grifn RS zielt es nicht auf den Pendelverkehr, sondern auf sportliche Herzen: Wer ein elektronisch schaltendes, aerodynamisch modernes Gravelbike möchte, ohne in die RS-Welt aufzusteigen, ist hier bestens bedient.