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Youtube Videos anzeigenDas Marin Rift Zone XR ist das kraftvollste vollgefederte Trailbike ohne Elektromotor in der Rift-Zone-Familie und trägt stolz das Kürzel „Extra Rad". Aufgebaut ist es auf einem Series-3-Rahmen aus 6061-Aluminium mit der bewährten MultiTrac-Hinterbauplattform, hier mit 130 mm Federweg. Vorn lenkt eine hochwertige RockShox Lyrik Select+ mit 150 mm Federweg das Rad, hinten übernimmt ein auf das Bike abgestimmter RockShox Super Deluxe Select+ Dämpfer mit Custom Tune die Dämpfungseinstellung. Geschaltet wird mit der bewährten mechanischen SRAM-GX-Eagle-12-fach-Kettenschaltung, deren XG-1275-Kassette von 10 bis 52 Zähne reicht und damit für fast jede Lage die passende Übersetzung bereithält. Gebremst wird mit SRAM-DB8-Hydraulik-Scheibenbremsen mit vier Kolben und großen 200-mm-Scheiben vorn bzw. 180 mm hinten. Beleuchtung ist – wie bei allen Rift Zones – nicht verbaut, und fürs Bikepacking ist das Rad ebenfalls nicht vorbereitet: Es bleibt ein fokussiertes Trailgerät ohne Gepäckträger. Serienmäßig bringt Marin eine TranzX-Dropper-Post mit größenabhängigem Hub, tubeless-kompatible Laufräder und breite Maxxis-Assegai-Reifen mit 2,5 Zoll mit.
Der Modellname gliedert sich in zwei Bausteine. „Rift Zone" stammt aus der Geologie: Eine Rift- bzw. Grabenzone entsteht dort, wo tektonische Platten auseinanderdriften. Für Marin symbolisiert der Begriff die Zone, in der beim Biken der Fahrspaß seinen Anfang nimmt – die Linie firmiert deshalb liebevoll als „Rifty". Das Kürzel „XR" schließlich heißt bei Marin wörtlich „Extra Rad": Es kennzeichnet die am üppigsten ausgestatteten Modelle der jeweiligen Baureihe und verspricht überdurchschnittliche Komponenten und Einsatzfreudigkeit. Anders als bei den Elektro-Topmodellen folgt hier keine Zahl oder Buchstabengruppe einem Antrieb – es bleibt beim puristischen, unbestromten Flaggschiff der Serie.
Innerhalb der nicht-elektrischen Rift-Zone-Reihe bildet das XR die absolute Spitze: Wo das Rift Zone 1 mit X-Fusion-Fahrwerk und Mikroshift-Schaltung und das Rift Zone 2 mit Marzocchi-Bomber-Fahrwerk und Shimano-Deore arbeiten, kommen beim XR ein hochwertiges RockShox-Fahrwerk mit Lyrik-Select+-Federgabel und Super-Deluxe-Select+-Dämpfer plus die SRAM-GX-Eagle-12-fach-Gruppe zum Einsatz. Dazu gesellen sich kräftige SRAM-DB8-Vierkolbenbremsen mit 200-mm-Scheibe vorn. Gegenüber dem Rift Zone XR AXS verzichtet das hier vorgestellte Modell auf die kabellose AXS-Schaltung und setzt stattdessen auf den klassischen mechanischen Schaltweg – wer gern selbst zieht, fährt damit ausgesprochen günstiger. Von den E-Varianten der EL-Reihe unterscheidet es sich erwartungsgemäß durch den vollständigen Verzicht auf Motor und Akku; die Laufradgröße lässt sich je nach Rahmengröße zwischen agilen 27,5 und laufruhigen 29 Zoll wählen.
Der Einsatzzweck des Rift Zone XR ist klar umrissen: Es ist das Bike für Trailfahrerinnen und Trailfahrer, die eine besonders hochwertige Ausstattung ohne elektrische Unterstützung suchen – für lange All-Mountain-Runden, technische Singletrails und schnelle Runden auf dem Trailcenter, kurzum für alles, was das Trailfahren ausmacht. Mit 150-mm-Federgabel vorn und 130 mm am Heck bietet es mehr Federkomfort als die schwächeren Modelle der Serie und hebt sich gleichzeitig von den noch längeren, endurorientierten Alpine-Trail-Modellen ab, die fürs komplexe Enduro-Gelände gedacht sind.