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Youtube Videos anzeigenSeinen Namen verdankt das Rad der gleichnamigen Stadt in Marin County, der Heimatregion des Herstellers. Der Überlieferung zufolge taufe die Ehefrau des Ortsgründers die Siedlung nach der Blume Rittersporn, wobei sie die dort heimischen Lupinen fälschlich für Larkspur-Blüten hielt. Historisch aufgeladen wird der Name durch die „Larkspur Canyon Gang": Diese Gruppe Jugendlicher befuhr in den 1970ern mit altertümlichen Ballonreifen-Rädern die Bergpfade des Mt. Tamalpais und gilt seither als geistige Wegbereiterin des Mountainbikens – ein passender Stammbaum für ein Rad mit so viel Lässigkeit.
„Larkspur" ist doppeldeutig: Es bezeichnet zum einen den Rittersporn, zum anderen die gleichnamige kalifornische Stadt. Die Ziffer „2" verweist auf die höhere Ausbaustufe innerhalb der Larkspur-Reihe. Und „Black" benennt die Farbe des Rahmens in der angebotenen Lackierung.
Im Vergleich zum Basismodell der Familie legt das Larkspur 2 deutlich nach: Statt der zehn Gänge vom microSHIFT-Antrieb steckt hier eine Shimano-Deore-Variante mit elf Gängen im Rahmen, die hydraulischen Tektro-Bremsen des Einstiegsmodells weichen kräftigeren Shimano-Stoppern, und serienmäßig sitzt eine über den Hebel absenkbare Sattelstütze in der Stützeaufnahme. An Rahmen, Bereifung und Fahrgeometrie hat sich gegenüber dem Schwestermodell dagegen nichts geändert – beide Räder teilen sich den identischen Mixte-Stahlrahmen mit 27,5-Zoll-Rädern.
Das Larkspur 2 ist der Alleskönner unter den Mixte-Rädern: Es pendelt genauso gern durch den Stadtverkehr wie es am Feierabend Schotterpisten oder Feldwege erkundet. Die breiten Reifen dämpfen Untergrund, die Dropper-Stütze schafft Kontrolle in der Abfahrt und die Ösen für Gepäckträger und Schutzbleche machen es zum spontanen Tourenbegleiter. Im Unterschied zu anderen Baureihen des gleichen Herstellers – etwa dem rennradgeometrischen Gestalt oder dem stahlfesten Ausrüster Four Corners – steht beim Larkspur der urbane, entspannte Fahrspaß im Vordergrund, ohne die Möglichkeit für kleine Abenteuer abseits des Asphalts außer Acht zu lassen.