Hier wird ein Video von einem externen Videoanbieter angezeigt. Youtube verfügt über eigene Cookies und kann Daten zu Aktivitäten sammeln. Eine Zustimmung ist notwendig, um YouTube-Videos anzuzeigen.
Youtube Videos anzeigenGetauft wurde das Modell nach der Kleinstadt Larkspur in Marin County – nur wenige Kilometer vom Sitz des Herstellers entfernt. Der Legende nach benannte die Frau des Stadtgründers den Ort 1887 nach der gleichnamigen Blume, wobei sie die dort reichlich wachsenden Lupinen mit Rittersporn verwechselte. Dazu passt hervorragend: In Larkspur lebte einst die „Larkspur Canyon Gang", Jugendliche, die in den 1970ern mit alten Ballonreifen-Rädern den Mt. Tamalpais erkundeten und damit die Urform des Mountainbikens prägten – eine Herkunft, die dem modernen Mixte-Rad bestens zu Gesicht steht.
„Larkspur" trägt eine doppelte Bedeutung: Es verweist sowohl auf die namengebende Stadt als auch auf den Rittersporn, nach dem sie benannt ist. Die Ziffer „1" kennzeichnet dieses Exemplar als die Basis-Variante innerhalb der Larkspur-Reihe. „Blue" schließlich ist die übernommene Bezeichnung für die Lackierung des Rahmens.
Innerhalb der Larkspur-Familie bekleidet dieser Vertreter klar die Position des Einstiegsmodells: Er schaltet über zehn Gänge mit einer 1x10-Kettenschaltung von microSHIFT, während das Schwestermodell Larkspur 2 auf elf Gänge von Shimano Deore setzt und obendrein eine versenkbare Sattelstütze sowie kräftigere Shimano-Bremsen mitbringt. Rahmen, Reifen und Geometrie sind dagegen identisch – beide bauen auf demselben Mixte-Stahlrahmen mit 27,5-Zoll-Bereifung auf.
Gedacht ist das Larkspur 1 als entspannter Alltags- und Freizeitbegleiter: für den Arbeitsweg, den Kaffeebesuch, den Weg zur Schule oder spontane Abstecher auf Schotter- und Waldwege. Der tiefe Einstieg erleichtert Auf- und Abstieg, die breiten Reifen bügeln Unebenheiten weg. Gegenüber anderen Baureihen wie dem sportlichen Gestalt-Gravel oder dem tourenorientierten Four Corners setzt das Larkspur auf flachen Lenker, aufrechte Sitzposition und Retro-Charme statt auf Renntempo – kurz: auf Komfort und Charakter im urbanen Umfeld.