Du suchst ein Damenrad oder ein Damen E-Bike? Bei Radfieber findest du Fahrräder und E-Bikes als Tiefeinsteiger oder mit Trapezrahmen. Zusätzlich kannst du auswählen, ob es sich um ein City Bike, ein Urban Bike, ein Lastenrad oder ein anderen Radtyp handeln soll. Muss es eine bestimmte Farbe sein oder ein spezieller Hersteller? Du hast die Wahl! Kaufen kannst du alles online, aber bei Radfieber erhältst du eine umfassende Beratung zu den verschiedenen Damenrädern und kannst diese vor Ort testen. Komm einfach vorbei in Köln, Düsseldorf oder Berlin. Ordentlich was sparen kannst du mit unseren Damenrädern im Sale.
Stevens 2024/25 JAZZ LT Gen.2 / Dark Cherry
Stevens 2026 AVIOLO 6.1 Forma / Stealth Black
Stevens 2026 CALETA 6.1 LT / Harbor Cloud
Stevens 2026 AVIOLO 6.1 LT / Stealth Black
Stevens 2024/25 COURIER LUXE LT / Granite Grey
Schindelhauer GRETA / aschgrau
Schindelhauer GRETA / petrol
Stevens 2024/25 E-COURIER FORMA/ Electric Blue GreenDie Anfänge des Damenrads reichen bis ins frühe 19. Jahrhundert zurück. Bereits 1818 bot der englische Hersteller Denis Johnson mit seiner „Ladies' Walking Machine" ein Tretfahrrad mit tiefem Einstieg an, das Frauen in langen Röcken das Aufsteigen erleichtern sollte. Der Durchbruch gelang jedoch erst mit der Erfindung des Sicherheitsniederrades durch John Kemp Starley im Jahr 1885. In Washington D.C. entwickelten William Elliot Smith und Herbert Sumner Owen 1888 unabhängig voneinander die ersten Damenräder mit einem abgesenkten Rahmen – dem sogenannten Drop Frame –, um das Radfahren für Frauen in der viktorianischen Kleidung praktikabel zu machen. Am 4. Februar 1888 fand die erste öffentliche Ausfahrt von Frauen auf Damenrädern auf der Pennsylvania Avenue statt, was landesweit für Aufsehen sorgte. Der Smith'sche Entwurf, später „Dart" genannt, gilt als erstes speziell für Frauen konstruiertes Fahrrad und legte den Grundstein für eine neue Ära der weiblichen Mobilität.
Die weitere Entwicklung des Damenrads in den 1890er-Jahren fiel mit der großen Fahrradbegeisterung zusammen und hatte tiefgreifende gesellschaftliche Auswirkungen. Das Damenrad wurde zum Symbol der Frauenemanzipation, da es Frauen erstmals eine unabhängige Fortbewegung außerhalb des Hauses ermöglichte. Die Frauenrechtlerin Susan B. Anthony erklärte 1896: „Das Fahrrad hat mehr zur Emanzipation der Frau beigetragen als alles andere auf der Welt." Um das Radfahren in den langen Kleidern zu ermöglichen, kamen aufknöpfbare Röcke, geteilte Röcke und die sogenannten Bloomers auf. Die erste Weltumrunderin Annie Londonderry bewies 1894 auf einem Damenrad, dass Frauen zu außergewöhnlichen Leistungen fähig waren. Das Damenrad trug maßgeblich zur sogenannten „Rational Dress"-Bewegung bei und veränderte die Mode und das Selbstverständnis von Frauen nachhaltig.
Die Entwicklung von Damenrädern mit Elektromotor begann in den späten 1990er-Jahren, als erste Hersteller spezielle E-Bike-Modelle mit tiefem Einstieg auf den Markt brachten. Diese E-Damenräder kombinierten den bewährten Step-Through-Rahmen mit einem leistungsstarken Akku und Motor, um das Fahren in der Stadt noch komfortabler zu gestalten. Besonders für Pendler und ältere Fahrerinnen erwies sich die elektrische Unterstützung als großer Gewinn, da sie Steigungen mühelos bewältigt und das Anfahren erleichtert. Heute bieten nahezu alle großen Hersteller wie Stevens, Schindelhauer und Desiknio E-Damenräder mit modernster Technik an, darunter Mittelmotoren, integrierte Akkus und intuitive Displays. Die Nachfrage nach E-Damenrädern wächst stetig, da sie eine umweltfreundliche und komfortable Alternative zum Auto darstellen und die Mobilität im Alltag nachhaltig verbessern.
Heute sind Damenräder längst nicht mehr nur für Frauen gedacht. Der tiefe Durchstieg – auch Step-Through- oder Trapezrahmen genannt – hat sich als praktisches Merkmal für viele Zielgruppen etabliert. Ältere Menschen schätzen den leichten Einstieg, Pendler profitieren vom häufigen Auf- und Absteigen im Stadtverkehr, und Lieferdienste nutzen diese Rahmenform für den Alltagseinsatz. Immer mehr Hersteller vermarkten ihre Räder daher nicht mehr geschlechtsspezifisch, sondern als Unisex-Modelle mit tiefem Einstieg. Das Damenrad im ursprünglichen Sinne hat sich zum vielseitigen City- und Alltagsrad für jedermann entwickelt.